Aktuelles

Die Soziale Betreuung stellt sich vor

Was oder besser WER verbirgt sich hinter diesem Begriff? Kurz gesagt, sind die Mitarbeiterinnen der sozialen Betreuung dazu da, Ihnen das Leben schöner zu machen. Wir aktivieren Sie mit Gymnastik oder Singen, gehen mit Ihnen spazieren und trainieren Ihr Gedächtnis. Wir basteln und lesen Ihnen vor, wir machen Ausflüge und feiern Feste mit Ihnen, aber wir halten auch Ihre Hand in traurigen Stunden und hören manchmal einfach nur zu. Wir haben Zeit für Sie und freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.
Herzlichst Ihr Betreuungsteam

Besuch vom Kindergarten

Blühende Freude. In regelmässigen Abständen kommen uns "die Regenbogenkinder" des evangelischen Kindergartens in das Reppenstedter Seniorenzentrum besuchen, um z.B. den Frühling herbeizulocken. Es werden Blumen gepflanzt, um den Garten des Geschützten Bereiches zu verschönern und auch ein Hochbeet , um den Terrassenbereich aufzuwerten.
Natürlich helfen die Bewohner fleißig mit: das Ausbuddeln der alten Erde- „in den Eimer, nicht einfach auf den Boden bitte“ übernehmen die Kinder aber gerne .Hinterher werden die Stiefmütterchen und Hornveilchen genau angeschaut und ganz vorsichtig aus den Töpfen geholt- für viele Kinder ganz offensichtlich das erste Mal, dass sie so etwas gemacht haben. In die bemalten Dosen muss erst etwas Erde – aber nicht zuviel- geschaufelt werden und dann vorsichtig die Blume hineingesetzt werden. Während die Bewohner dies anleiten- „hier muss ein doppelter Knoten hin, sonst hält das nicht“- oder auch nur lächelnd den Kindern die Töpfchen hinhalten, suchen sich diese konzentriert die richtige Stelle am Zaun aus, an die „ihre“ Blume“ dann gehängt werden. Sehr hübsch wird das ! Währenddessen wirde das Hochbeet mit dicken Stiefmütterchen bepflanzt, so dass es jetzt auch dann in den Aufenthaltsraum leuchtet, wenn man vielleicht nicht auf die Terrasse gehen kann. Richtig schön bunt!

Danach toben die Kinder durch den Garten. Es sieht aber natürlich aus, wie in einer Gärtnerei: Viel Erde auf dem Boden, Pflanztöpfchen hier und da, Werkzeug überall: Aufräumen ist angesagt. Den großen Besen wollen alle mal haben, die Schaufel ist fast zu unhandlich für die kleinen Hände, aber gemeinsam klappt alles. Jetzt noch ein Glas Saft, ein Lied zum Abschluß und – als Überraschung – eine schöne Blumenpostkarte für jedes Kind. Und während die Bewohner zufrieden zum Mittagessen gehen, laufen die Regenbogenkinder fröhlich zurück zum Kindergarten. Vielen Dank und bis bald! Wir gießen auch fleissig, versprochen...

Begleitung durch Diversity Management Team

Neu! Diversity Management Team begleitet Interkulturellen Öffnungsprozess in der Pflegeeinrichtung KerVita. Kulturelle Vielfalt ist in der Arbeits- und Berufswelt längst Realität. Betriebe erkennen diese wachsende Vielfalt zunehmend als Chance, um den Fachkräftebedarf effizient zu decken. Diversity Management ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort – ebenso wie das Thema Interkulturelle Öffnung. Das Diversity Management Team des IQ Netzwerkes Niedersachsen entwickelt seit 2012 Trainings- und Beratungskonzepte für die Umsetzung von Diversity Management in öffentlichen Einrichtungen sowie seit 2017 auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im letzten Jahr hat das Diversity Management Team seine Schulungs- und Beratungskonzepte um die Begleitung von Interkulturellen Öffnungsprozessen in KMU erweitert. Dabei geht es in diesem Prozess darum, gesellschaftliche Vielfalt als Unternehmen aktiv mit zu gestalten, sowohl für Mitarbeitende als auch für die jeweiligen Zielgruppen. Das Unternehmen arbeitet bewusst an seiner Organisationskultur, mit dem Ziel, das Thema Vielfalt wertzuschätzen und in bereits bestehende Strukturen mit einzubeziehen. Dieser Prozess nutzt die vielfältigen Ressourcen aller Mitarbeitenden und dient der Förderung eines konstruktiven Umgangs mit vielfältigem Personal.

Bereits im Jahr 2016 kamen die Diversity Trainerinnen Yulyane Korkmaz und Hyra Sutaj mit dem Pflegeunternehmen KerVita in Kontakt. „In einem ersten Schritt haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KerVita an unseren Diversity Trainings teilgenommen, die wir bis heute in der Einrichtung anbieten. Dabei lag und liegt das Ziel darin, die Angestellten bei der erfolgreichen Zusammenarbeit in multikulturellen Teams sowie bei der Integration der im Ausland rekrutierten Fachkräfte in das Unternehmen zu unterstützen“, so Korkmaz und Sutaj. Seitdem besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen den Trainerinnen und Ariane Tobisch, Personalreferentin bei KerVita. Aus der bereits bestehenden Zusammenarbeit heraus entstand die Idee für eine Begleitung des Interkulturellen Öffnungsprozesses in der KerVita Einrichtung in Reppenstedt durch das Diversity Team des IQ Netzwerkes Niedersachsen.

„Warum wir uns für die Prozessbegleitung entschieden haben, hatte unterschiedliche Gründe“, erinnert sich Ariane Tobisch. „Zum einen war es uns wichtig, durch die Diversity Trainings die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewusst in den Prozess der Rekrutierung und des On-Boardings der ausländischen Fachkräfte mit einzubinden, um so die erfolgreiche Integration in den Teams zu gewährleisten. Durch den Interkulturellen Öffnungsprozess erhoffen wir uns eine nachhaltige Auseinandersetzung unseres Personals mit dem Thema und daraus resultierend ein insgesamt positiveres Arbeitsklima. Denn Menschen, egal welchen kulturellen Hintergrundes, sind immer unterschiedlich und eine Auseinandersetzung mit Diversität setzt gleichzeitig eine Beschäftigung mit dem eigenen Wertesystem und dem anderer Menschen voraus. Dies wiederum ist auch in der Zusammenarbeit und Kommunikation mit Menschen der gleichen Kultur von großem Vorteil, weshalb sich das Projekt für uns gleich doppelt lohnt.“ Der Interkulturelle Öffnungsprozess wird insgesamt ein Jahr andauern und für die Pflegeeinrichtung von KerVita in Reppenstedt voraussichtlich im November 2018 abgeschlossen sein. Über die aktuellen Entwicklungen der Prozessbegleitung durch das Diversity Trainerinnen Team wird an dieser Stelle in den kommenden Monaten immer wieder berichtet.

Silvesterfeier

Das hörte ja gut auf- Silvesterfeier als Jahresabschluß im Seniorenzentrum am Eschenweg. Was gehört zu einer ordentlichen Silvesterfeier dazu? Berliner? Hatten wir! Feuerwerk? Auch. Nette Leute zum Miteinander feiern? Jede Menge. Musik zum Tanzen? Selbstverständlich und sogar handgemacht. Gute Laune? Sowieso! Sekt und Cocktail, Sketche und Witze? Aber ja doch. Glückskekse? Immer. Zugegeben, Schnee wäre schön gewesen, aber da hört es dann auf. Gut, wir standen nicht um Mitternacht vor der Tür, um das neue Jahr zu begrüßen, aber das muß ja auch gar nicht sein. So viele Silvesterfeiern, wie die meisten unserer Bewohner bereits erlebt haben- da kann man auch um Mitternacht bequem und warm im Bett liegen und -wenn überhaupt- die Raketen durchs Fenster anschauen. Aber vorher wurde vor allem viel getanzt, denn dazu haben wir seltener die Gelegenheit. Tanzen aber war früher viel verbreiteter als heute und die Seniorinnen waren fit und kaum zu bremsen, soviel Freude hatten alle daran. Begleitet von Herrn Bartels aus Waddeweitz, inzwischen ein gut bekannter und geschätzter Musiker im Seniorenzentrum, der mit seinem Akkordeon stets den richtigen Ton trifft- im eigentlichen und im übertragenen Sinne- hatten alle ihren Spaß. Jetzt wollen wir sehen , was das Jahr 2018 bringt... Na denn- auf ein Neues!

Schneemänner basteln mit "unseren" Kindern

Alle 4 Wochen kommen uns "unsere Kindergartenkinder" besuchen. In diesem Winter konnte bisher ein einziges Mal ein Schneemann gebaut werden, so erzählten sie; damals, als es im November einmal geschneit hat. Aber für uns im Seniorenzentrum wollte sie gerne hübsche Schneemänner basteln, damit es zumindest winterlich aussieht. Bepackt mit Papier, Wattebällchen, Klebstoff, Scheren, Stiften- Frau Steinke- Wolters vom ev. Kindergarten hatte mit ihren Kolleginnen alles perfekt vorbereitet. Und dann legten Alt und Jung los: Hut, Schal, Körper, Wattebauch, Hutkrempe und sogar ein richtiges Herz wollten ausgeschnitten, zusammengeklebt und dann noch mit einem Gesicht und natürlich Knöpfen versehen werden. Aber halt: zuerst kam das Anfangslied, das stimmt jedesmal auf den Besuch der Kinder ein. Bunt wurden die Schneemänner, jedenfalls Hüte und Schals, keiner sieht aus wie der andere. Und während einige das alles fix alleine erledigten, waren bei anderen einige Hilfsgriffe nötig- auch hier halfen sich Alt und Jung gegenseitig. Das Ergebnis ist sehr fröhlich und hübsch anzuschauen und hängt gleich bei uns im Foyer, damit sich alle daran erfreuen. Für die Kinder, die naturgemäß wenig Sitzfleisch haben , aber neugierig sind, war der Saftautomat sehr interessant. Jedes wollte gerne einen oder auch zwei Becher selber zapfen:“Der schmeckt lecker!“ Wir räumten unterdessen auf- es ist schon erstaunlich, wieviel nach so einer Aktion immer zu tun ist. Aber wenn alle helfen, geht es fix. Die Kinder verabschiedeten sich mit ihrem Lied „Schalom“ und „zufällig" hatten wir etwas Süßes da, um den langen Weg zurück zu verkürzen.

Stimmungsvoller Adventsbasar

„Gemütlichkeit“ ist ein so schönes Wort- und gleichzeitig schwierig zu definieren. Viel Seele schwingt darin mit, aber auch Geborgenheit und Beisammensein. Unbedingt gehört ein schöner Duft dazu, für viele auch Kerzenschein. Das alles war bei unserem Adventsbasar am Eschenweg zu finden. Eine Kerzenkette wies schon draußen den Weg, drinnen wurden die Besucher vom Duft nach Obstpunsch, Glühwein und Kakao empfangen.Liebevoll dekorierte Tische zeigten die schönen, handgemachten Geschenkideen der Ausstellerinnen. Ob warme Socken, Fotokalender, Papierarbeiten vom Feinsten, Holz- und Glasarbeiten oder selbstgemachte Pralinen- was hier zu finden war, gibt es nicht im Kaufhaus. Und auch nicht bei Amazon. Gerade die Kleinigkeiten sind es doch oft, die ein Geschenk zu etwas Besonderem machen: ein neuer Kühlschrank, in dem schon einen Flasche Schoko-Sahne- Likör steht, wirkt doch völlig anders als einer, der leer ist. Oder nicht? Und die nötigen, aber unromantischen Winterschuhe bekommen mit dicken Socken auch gleich ein ganz anderes Aussehen. Handgemachte Stofftiere statt Massenware- die bleiben in Erinnerung. Und die selbstgemachten Weihnachtskarten- ob als Foto-oder Bastelarbeit -zeigen die Wertschätzung, die wir für den Empfänger empfinden. Musikalisch umrahmt wurde dies alles von einer originalen, alten Drehorgel, die „Hans aus der Elbmarsch“ mitgebracht hatte. Schon der Anblick war ein Genuß, und daß es etwas quietscht, das gehört eben dazu. Im weihnachtlich geschmückten Seniorenheim war jedenfalls wieder allerhand los, aber es war eben auch gemütlich und eine schöne , friedlich-besinnliche Stimmung.

Der Kindergarten im Einsatz

Was gehört zur Adventszeit unbedingt dazu? Richtig: Plätzchen backen, Lieder singen und alles schön schmücken. Was aber, wenn jemand das nicht mehr alleine kann? Dann braucht er Hilfe. So eine Hilfe leisteten die Regenbogenkinder des ev. Kindergartens in Reppenstedt jetzt den Bewohnern des beschützen Bereiches im Seniorenzentrum. Es ging um das Schmücken der Fenster, das den stärker dementiell eingeschränkten Bewohnern nur noch bedingt gelingen will. Genaues Ausschneiden, Aufkleben etc. ist zu komplex geworden, aber die Freude an den schönen Sachen bleibt. Also haben die Kinder mit einigen Senioren erst Sterne und eine Krippe ausgeschnitten bzw. bemalt und dann alles schön aufgehängt- zum Staunen und zur Freude der Bewohner. Aber auch die Kinder, die ja regelmäßig im Haus sind, hatten etwas davon, denn sie erfuhren diese Freude ganz nah. Auf Neuhochdeutsch: eine win-win- Situation. Vielen Dank, Kinder, eine wirklich sinnvolle und schöne Aktion!

Die Laterne hat heut´ ihren großen Tag…

Falls Sie dieses Lied nicht kennen sollten: die Kinder des evangelischen Kindergartens in Reppenstedt können es garantiert. Bei unserem inzwischen schon traditionellen Umzug um das Seniorenzentrum am Eschenweg waren wieder über 40 Kinder gekommen, die aufgeregt und stolz die schönsten Laternen präsentierten. „Habe ich selber gemacht!“ „ Mama hat die gebastelt!“ „Papa hat mir geholfen!“- was gab es da nichtzu sehen: Einhörner natürlich, Gespenster, Drachen- einfach alles. Pastor Hinrichs war natürlich samt Gitarre auch dabei und gab den Ton an: zum oben genannten Lied, aber auch zu den altbekannten, wie Laterne, Laterne – auch mal in einem anderen Rhythmus oder viel schneller als gewohnt. Singend zog die ganze Schar einmal um das Seniorenzentrum herum und hielt an mehreren Punkten an. Die Bewohner freuten sich, erinnerten sich, einige sangen mit, gingen hinterher oder klatschten Beifall. Es war aber auch ein zu schöner Anblick, als der bunte Lichterwurm durch den Garten zog. Natürlich gab es zum Abschluß Kakao und etwas Süßes, schließlich war es kalt draußen. Kindergartenleiterin Bärbel Wilke freute sich, dass so viele Kinder und Eltern gekommen waren und alle zufrieden nach Hause gehen konnten. Natürlich machen wir das im nächsten Jahr wieder, waren sich alle einig. Eine schöne Tradition, die wir beibehalten. Überhaupt entwickelt sich die Zusammenarbeit mit dem evang. Kindergarten stetig weiter. Nach einem neuen Konzept, das wir gemeinsam erarbeitet haben, werden dieses Jahr die Regenbogenkinder, also diejenigen, die nächstes Jahr eingeschult werden, regelmäßig in den Eschenweg kommen. Dadurch wird es für alle einfacher sein, sich kennenzulernen. Außerdem gibt es jedes Mal ein festes Thema, das in verschiedenen Facetten beleuchtet wird. So hatten wir jetzt „Tiere“ als Thema. Die Kinder brachten ihre Kuscheltiere mit, stellten sich mit ihnen vor- auch die Senioren erzählten von früheren Haustieren. Ein Quiz, Lieder, ein Tanz (der „Katzentatzentanz“ natürlich) –so eine Stunde ist für alle interessant und regt Alt und Jung an. Das nächste Mal wird für unsere Fensterdekoration gebastelt.

Fast wie Frank Sinatra...

Musik ist bekanntlich Geschmackssache und wo der eine vor Glück eine Gänsehaut bekommt, bekommt der andere sie vor Schreck- das kennen Sie sicher. Das macht es für uns vom Betreuungsteam des Seniorenzentrums Reppenstedt mitunter nicht ganz einfach, denn natürlich möchten wir, dass alle sich über unsere Angebote freuen. Dafür kommen regelmäßig u.a. Musiker in unser Haus am Eschenweg und auch wenn einige ganz regelmäßig da sind, gibt es auch immer wieder Abwechslung. So auch dieses Mal, denn mit dem Sänger Holger Wendland wurden viele Erinnerungen an Größen wie Frank Sinatra, Bert Kaempfert oder auch Udo Jürgens geweckt. Sehr professionell bot er weltbekannte Songs wie „My way“, „Strangers in the night“, „New York, New York“ oder auch „Merci, Cherie“ dar. Einige Lieder waren auch in´s Deutsche übersetzt worden, so dass die Bewohner, die ja noch nicht wie wir alle englisch gelernt hatten, dem Inhalt gut folgen konnten. Früher wurde ja mehr getanzt als heute und diese Freude ließen sich einige Bewohnerinnen auch heute nicht nehmen. Zum „ letzten Walzer“ oder den „Spanish eyes“ wurde mit Schwung und leuchtenden Augen getanzt. Ein schöner Nachmittag mit einmal ganz anderer Musik , der vielen Bewohnern einen „Ohrwurm“ bescherte und allen viel Freude bereitete.

Gellerser Seniorennachmittag

Der jährliche Gellerser Seniorennachmittag ist eine interessante Veranstaltung und liegt zudem fußläufig zu unserem Heim am Eschenweg. Also wurden die Karten bestellt, ein großer Tisch für uns reserviert und zum Teil zu Fuß, zum Teil mit unserem Bus fuhren und gingen insgesamt 17 Bewohner und Begleiter los. Schnell war der Tisch gefunden, alles so schön geschmückt und organisiert, daß gleich Vorfreude aufkam. Die Damen vom Roten Kreuz hatten sich selbst übertroffen und der Kuchen hinterließ den Eindruck eines Schlemmerbuffets. Die Ansprache wurde von Herrn Samtgemeindebürgermeister Röttgers gehalten und das Theater Lüneburg startete mit bekannten Gedichten wie Goethes Erlkönig. So manche der Senior/innen sprach leise mit, sich an früheren Zeiten erinnernd. Hatte man diese Gedichte in der Schule doch regelrecht "eingetrichtert" bekommen. Teile aus der Oper "Hänsel und Gretel" wurde gesungen und dies gefiel den Senioren ganz besonders gut. Erinnerungen an früher wurden wach, wenn man vielleicht mit den Kindern oder Enkeln im Theater war oder gar selbst als Kind mit den Eltern. Der ganze Nachmittag war wunderschön. Vielen Dank an alle die fleißigen Helfer, die so eine große Veranstaltung gekonnt organisiert haben und vielen Menschen eine Freude gemacht haben.

Oktoberfest ja- Lederhosen nein danke!

Oktoberfest ja- Lederhosen nein danke! Nun sind wir Norddeutschen ja eigentlich nicht so auf das Oktoberfest eingestellt wie die Menschen in Bayern, andererseits feiern wir auch gerne- also machen wir unser Oktoberfest so, wie es uns gefällt- mit wunderschönen Kostümen, mit Liedern und Tänzen. Kein Schuhplattler, zugegeben. Stattdessen freuten sich die Bewohner des Seniorenzentrums Reppenstedt schon zum zweiten Mal über die Gruppe „ Kalinka“, die mit Temperament und Lebensfreude ihre selbstgenähten , schönen Kostüme vorführten. Und nicht nur eins pro Person, oh nein, da gab es auch noch Wechsel zwischendurch! Ein Augenschmaus und auch etwas für die Ohren, denn die traditionellen Lieder und Tänze kamen ganz besonders gut an. Noch Tage später hieß es immer wieder mal „Kalinka, Kalinka…“. Ein voller Erfolg, die Cafeteria war voll bis obenhin und einige Bewohner fragten gleich, wann die Gruppe denn das nächste Mal käme. Ach ja, blau- weiß geschmückt hatten wir trotzdem und es gab auch Brezeln und Weißwürste mit süßem Senf- war ja Oktoberfest!

Wenn du meinst es geht nichts mehr...

Wenn du meinst es geht nichts mehr und das Leben fällt dir schwer,
morgens tut dir weh der Rücken und du kannst dich kaum noch bücken,
selber kannst du kaum agieren weder schwitzen weder frieren,
hast ein stolzes Alter fast erreicht doch der Schmerz nicht von dir weicht,
dann wird es Zeit sich zu entscheiden solltest Fehler auch vermeiden,
es sollt nicht groß sein auch nicht klein gesucht wird ein schönes Altersheim.

In aller Munde ist Reppenstedt KerVita das ist bekannt und nennt,
die Zimmer sind geschmackvoll groß man fühlt sich wie in Abrahams Schoß,
eine Augenweide, das sind die Schwestern sie sind nicht alle nur von gestern,
mal sind sie liebevoll und fein sie können aber auch mal strenge sein,
ach das Essen hätte ich fast vergessen es ist reichlich gut und lässt sich vespern,
Ich hoffe, dass ich alt hier werde und nicht komm so schnell unter die Erde

(c) Rolf Schierloh - Bewohner vom Senioren-Zentrum „Reppenstedt“-

Mit Wolfgang, Petra und Ossi in der Heide

Traditionen sind ja dazu da, gelebt zu werden und so war es keine Frage, dass unsere Bewohner/innen auch dieses Jahr wieder zur Heidefahrt nach Döhle aufbrachen. Da das Interesse daran sehr groß ist, benutzen wir 2 KerVita-Busse. So konnten wir mit 13 Bewohnern und 3 Betreuungskräften losfahren, um uns bei gutem Wetter mit „unserem“ Kutscher Wolfgang und seinen Pferden Petra und Ossi zu treffen. Aber was war das? Auf dem großen Parkplatz in Döhle angekommen, stand da nur eine kleine Kutsche und der Kutscher war uns auch fremd. Ein paar bange Minuten verstrichen- hatten wir uns im Termin vertan? Hatten wir eine Nachricht nicht erhalten? War etwas passiert?? Ein Anruf brachte Gewissheit: alles in Ordnung, die Pferde wurden gerade umgespannt, Wolfgang kommt. Puh!! Wieder ein paar graue Haare mehr… Dann ging es auch fix los, durch den Ort und hinaus in die Heide. Am großen Schafstall vorbei, in dessen Nähe auch einige Schnucken standen, am Bienenzaun entlang, an dem etliche Bienenkörbe aufgereiht waren und dann mitten hinein in die duftende lila Pracht. Wie auf Kitschpostkarten, nur schöner. Kutscher Wolfgang erläuterte alles genau, er kennt sich wirklich gut aus und konnte alle Fragen der interessierten Teilnehmerinnen beantworten- und das waren etliche. So wissen wir jetzt, woran man weibliche und männliche Wacholder unterscheiden kann, wieviele Schnuckenherden es im Naturschutzgebiet gibt oder wie man Besen aus Heide bindet. Reiter, andere Kutschen, Fahrradfahrer und Wanderer waren unterwegs, grüßten freundlich oder guckten neidisch, je nachdem. Wir aber rollten fröhlich dahin, sangen auch, ohne die Pferde scheu zu machen und freuten uns, genau jetzt genau hier zu sein. Anschließend ging es noch zu Kaffee und Buchweizentorte in´s Cafe, auch das gehört zur Tradition dazu und schließlich war es ja auch anstrengend- für die Pferde…

Fahrt zum Dom nach Bardowick

An einem richtig schönen, warmen Sommertag im August geht es zum Dom nach Bardowick. Eine Gruppe von Bewohnerinnen und Betreuerinnen des Seniorenzentrums Reppenstedt nimmt dann das schöne Wetter zum Anlass, das Nest von KerVita zu verlassen. Nach kurzer Fahrt mit unserem nagelneuen Kleinbus können wir in die angenehme Kühle des Domes eintreten. Eine Führerin vermittelt Wissenswertes über Altar, Orgel, Schnitzereien, Fenster und erläutert manchmal die gerade dort stattfindende Ausstellung. Beeindruckt von den vielen Details geht es weiter in das gut bekannte Mühlencafe. Dort wird eine schwere Entscheidung getroffen: Welches der vielen Tortenstücke soll es denn nun sein? Die Qual der Wahl, aber auch dieser Herausforderung werden wir gerecht. Beim gemütlichen Kaffeetrinken wird dann die alte Mühle, deren Flügel heute elektrisch angetrieben werden, bestaunt. Der Nachmittag vergeht immer sehr schnell und wir nehmen viele schöne Eindrücke mit nach Hause...

Sommerfest mit Shanty-Chor und Clown

Im Seniorenzentrum Reppenstedt ist das Sommerfest immer eines der jährlichen Highlights und jedes Jahr, aber auch wirklich jedes, ist das Wetter unsicher. Mal ist es sehr heiß und Gewitter drohen, dann wieder gibt es urplötzliche Schauer aus heiterem Himmel, was sich besonders gut macht, wenn schon alles draußen eingedeckt ist. Auch die Variante Regen- alles wird drinnen vorbereitet, alle rücken zusammen- dann kommt doch die Sonne, hatten wir schon. Ist kein Stress, nein, wirklich nicht…. Dieses Jahr nun war es trocken, aber sehr windig, wirklich sehr. Das war einerseits gut, denn es trieb die dunklen Regenwolken immer wieder weg, aber andererseits auch unsere Dekoration. Fliegende Papierschiffchen und Servietten, sich losreißende Girlanden, flatternde Zeltplanen und Rufe nach Jacken, Mützen und Decken bestimmten anfangs das Bild. Aber drinnen bleiben wollte trotzdem niemand, denn draußen stand der Lüneburger Shanty -Chor und legte bald schon aus voller Kehle los. Das hörte sich so gut an, dass der Wind bald vergessen war (und außerdem passte er gut zu den Seemannsliedern, dass man schon von einem „special effect“ sprechen konnte); einige schunkelten zur Musik, andere sangen zumindest leise mit – Klau`n, klau`n, Äppel woll`n wir klau`n! - und bei wieder anderen leuchteten die Augen und zeigten die Freude. Ein voller Erfolg! Natürlich gab es dazu Kaffee und leckere kleinen Kuchenstückchen, hübsch angerichtet, so dass schon der Anblick ein Genuß war. Aber plötzlich tauchte eine seltsame Figur auf – bunt angezogen und mit einer großen Tasche und einem Koffer ausgerüstet: Blankoh, der Zauberer-Clown war da! Die Augen der Kinder, die hier am Eschenweg ihre Groß- oder sogar Urgroßeltern besuchten, begannen zu strahlen. Aber nicht nur für Kinder hatte Blankoh etwas im Gepäck. Er ging durchs ganze Haus und beschenkte die Bewohner mit den lustigsten Luftballonfiguren. „Die erfreuen Alt und Jung „ hatten wir uns gedacht und damit recht gehabt. Besonders auch im beschützten Bereich waren die Freude und das Staunen groß-selbst ein Einhorn gelang ihm! Nur das mit der Eule, das lassen wir lieber..
So war überall etwas los. Es gab ruhigere Ecken und Trubel, eine kleine Bar, Musik und dann auch schon bald das große Abendbuffet mit Spanferkel, Bratwurst und ganz vielen Salaten, Fisch und noch viel mehr. Die zahlreichen Besucher ließen es sich gut schmecken, die Bewohner freuten sich über ihre Familien, alle zusammen hatten Freude an dem rundum gelungenes Fest.

Gartenfest mit dem Kindergarten

Regelmäßig besuchen die Kinder des ev. Kindergartens das Seniorenheim am Eschenweg. Dieses Mal war die "Blaue Gruppe" an der Reihe. Der Plan: Seifenblasen, Dosenwerfen, Boccia, Kegeln, das große Schwungtuch und vielleicht noch ein Eis zum Abschluss. Und was bekamen wir: Regen, Regen, Regen! Also erschienen die Kinder in Gummistiefeln und Regenjacken und wir disponierten fix um. Dosenwerfen kann man auch im Zimmer, Singen geht immer, und bei einem Bewegungsspiel waren einige Kinder sogar so mutig, Erwachsene zum Mitspielen aufzufordern -da gehört schon viel dazu! Es ist ja auch ein Teil der Zielsetzung, die soziale Kompetenz der Kinder zu erweitern, neben dem Spaß, den sie haben, und es klappt wunderbar. Wer zu schüchtern ist, versteckt sich eben unter den Stühlen, da kann man ja auch prima drunter durch krabbeln.

Für die Senioren ist der Besuch ebenfalls schön: „ Die Kinder erinnern mich an früher, als meine noch so klein waren“ sagt eine Dame und freut sich über die Kleinen. Und alle machen lebhaft mit, besonders das Dosenwerfen wird mit lautem Applaus begleitet. Die Kinder stellen fix alles wieder auf- eine Entlastung auch für uns Betreuungskräfte, denn es wird kräftig gefeuert und die Dosen fliegen in alle Richtungen, unter die Rollstühle und sonstwohin. Schnell ist wieder eine ganze Stunde vergangen, die Gruppe muss sich auf den Rückweg machen und stärkt sich noch fix mit Saft und Gummibärchen- das Eis wäre im Regen zerlaufen.

Ab dem Herbst ändern wir das Konzept ein wenig, es kommen dann immer die zukünftigen Schulkinder, damit vielleicht ein Wiedererkennen und damit ein noch intensiverer Kontakt aufgebaut werden kann. „Dich kenne ich doch..“ heißt es dann. Spannend! .Vielen Dank für´s Kommen und bis bald im Seniorenzentrum!

Besuch auf der Straußenfarm

Wer guckt denn da über den Zaun? Um es vorweg zu sagen: ja, im leckeren Kuchen waren Straußeneier- oder wahrscheinlich eher ein Ei für beide Kuchen. Denn das haben wir sogleich erfahren: ein Straußenei entspricht 25 Hühnereiern! Aber von vorne: Wir vom Seniorenzentrum Reppenstedt machen ja gerne mit dem hauseigenen Bulli Ausflüge und diesmal ging es nach Bahlburg zur Straußenfarm Johannsen. Der Seniorchef erzählte uns bei Kaffee und leckerem Kuchen, wie alles anfing und wie so eine Straußenfarm überhaupt läuft. Vom Brutschrank bis - leider- zum Schlachthaus…
Anschließend konnten wir die imposanten Laufvögel, die immerhin weit über zwei Meter groß werden, aus der Nähe betrachten- und umgekehrt. Strauße sind neugierig und klauen alles, was glänzt, gerne z.B. Brillen oder Kameras. Der lange, biegsame Hals passt durch den Zaun, und ehe man es sich versieht, steht man Auge in Auge mit den „Riesenhühnern“, die übrigens sehr schöne, große Augen haben. Aber auch ihre Federn sind begehrt, und es war schon erstaunlich, wie biegsam unsere Bewohner wurden, um kurz vor dem Zaun noch eben eine Feder aufzuheben- schön, dass die vielen Bewegungsrunden Wirkung zeigen! Wir haben auch Federn gesammelt und zusammengebunden, so dass wir einen schönen Strauß haben, damit auch die etwas zum Anfassen haben, die nicht dabei waren. Denn sie fühlen sich schon ganz besonders an, diese schöne Federn. Es war ein schöner und auch lehrreicher Nachmittag, der noch in dem kleinen Hofladen führte, in dem nette Plüsch- Strauße und anderes erstanden werden konnten- zur Freude der Enkelkinder. Pünktlich zum Abendbrot und voller Eindrücke ging es zurück zum Eschenweg; wie immer war die Zeit nur so verflogen.

Kindergartenkinder beschenken Seniorinnen

„Die ist für Dich !“ Mit diesen Worten, die noch etwas schüchtern hervorgebracht werden, bekommt Frau K. eine gerade gebastelte Blume hingehalten. Lächelnd nimmt sie sie und bedankt sich bei der Kleinen, die sie ihr gegeben hat. Rundherum verteilen Kinder gerade diese Geschenke und viele strahlende Gesichter sind der Lohn dafür. Der evangelische Kindergarten hat wieder einmal im Seniorenzentrum am Eschenweg „zugeschlagen“ und Freude gebracht. Diesmal war die Rote Gruppe da und hat Blumenstecker mit und für die Bewohner gebastelt und diejenigen beschenkt, die vielleicht selber nicht mehr so genau schneiden und kleben können. Eine schöne Idee und auch für die Kinder wieder etwas, um daran zu wachsen: auf fremde Menschen zuzugehen und ihnen etwas zu geben ist nicht so leicht, aber zum Glück sind da ja die Erzieherinnen, an deren Hand es dann gleich besser geht…. Natürlich wurde aber auch das Haus erkundet, das Aquarium bestaunt und ausprobiert, wie es ist, im Rolli zu sitzen oder ihn zu schieben. Spannend!

Die andere Hälfte der Gruppe tobte derweil im Bewegungsraum herum und probierte die Kombination von Luftballon und Fliegenklatsche aus. Ein Riesenspaß für Alt und Jung, das Lachen wollte gar nicht mehr aufhören. Aber auch Kegeln mit großen Schaumstoffkegeln stand auf dem Programm- zum Glück waren immer genug hilfreiche Hände da, um sie wieder aufzustellen! Auch hier gab es vielfältige Kontakte zwischen den Kindern und den Senioren aus dem Kervita- Haus, beide Seiten profitieren von diesen regelmäßigen Besuchen. Zu schnell ging die Zeit um, bald hieß es „Anziehen bitte“. Zum Glück konnten ein paar Gummibärchen diesen Prozess deutlich beschleunigen, sonst säßen wohl immer noch ein paar Kinder vor dem Aquarium oder dem Saftautomaten….

Besuch im Glockenhaus

Die Alzheimer- Gesellschaft veranstaltet im Lüneburger Glockenhaus regelmäßig Konzerte, zu der auch einige Bewohner des Seniorenzentrums gerne fahren. Mit dem hauseigenen Bulli und dem ebenfalls „hauseigenen“ Techniker als Fahrer, gut umsorgt von den Betreuungskräften, ging es diesmal zu einem Frühlingskonzert. Sänger Marcus Billen, der leider erkältet war, aber trotzdem nicht hatte absagen wollen, trug schöne, allen bekannte Lieder vor und wer wollte, konnte mitsingen. Bei Kaffee und Kuchen saß es sich gemütlich, Erinnerungen wurden wach und gerade Musik erreicht ja wirklich auch Menschen noch lange, selbst bei kognitiven Einschränkungen. Eine gelungenen Veranstaltung und gleichzeitig ein kleiner Ausflug, dem jetzt im Sommer noch so einige folgen werden. Demnächst z.B. zu einer Straußenfarm. Wie singen die eigentlich? Oder krähen sie? Wir werden es herausfinden, aber ganz sicher hören sie sich nicht so schön an wie die heutigen Frühlingslieder- glaube ich!

Kindergartenkinder basteln für Senioren

Das war eine besonders hübsche Idee! Im Rahmen der regelmäßigen Besuche der Kinder des ev. Kindergartens Reppenstedt im Kervita-Seniorenzentrum wurden diesmal Fensterbilder gestaltet und auch gleich aufgehängt. Jetzt sieht es an den Fenstern der Cafeteria "frühlingsfröhlich" aus und alle, die die Blumen sehen, haben ein Lächeln im Gesicht: „Das sieht aber hübsch aus“! Die Senioren bastelten teilweise mit und schauten gerne dem munteren Treiben zu. Oder aber sie hatten sich gleich für die andere Gruppe entschieden, denn da so an die zwanzig Kinder kamen, hatten wir uns mit den Erzieherinnen auf eine Teilung geeinigt: Basteln und Bewegen. Die Bewegungsrunde war dann sehr lebhaft. Beim Ball- und Wurfspiel, Luftballonschlagen wurde von Alt & Jung begeistert aufgenommen. Da musste zwischendurch erst einmal etwas vorgelesen werden, damit alle Beteiligten wieder zu Atem kamen. Unterdessen haben wir im Erdgeschoß ausprobiert, wie es sich wohl anfühlt, wenn man im Rollstuhl sitzt und geschoben wird: spannend! „Ein Oma- Gefühl“ fand einer, „aber praktisch „ , fand der Nächste. „Und was tue ich, wenn ich dann auf die Toilette muß?“, kam eine durchaus berechtigte Frage. Zum Glück kam gerade ein Pfleger daher und sagte prompt: „Dann komme ich und helfe dir.“ Alles klar...

Hintergrund für diese Aktion, die wir jetzt öfter machen werden, ist die verständliche Scheu mancher Kinder vor Bewohnern, die im zumeist unbekannten Rollstuhl sitzen. Ein Perspektivenwechsel sozusagen, den wir uns in Absprache mit der Kindergartenleitung ausgedacht hatten.

Tja, und dann war die Zeit um und diese Ankündigung führte zu Protest: „Wir wollen noch bleiben!". Kommt einfach gerne wieder und vielen Dank an die Mitarbeiterinnen des Kindergartens, die sich immer wieder auf den Weg zu uns in den Eschenweg machen und unseren Senioren solche Freude bereiten.

Kölner Karneval durch Lüneburgs Hilfe...

Sie fragen sich, weshalb Lüneburg den Kölner Karneval erst möglich gemacht hat? Seit der Rosenmontagsfeier fragen sich das die Bewohner des Senioren-Zentrums auch und nun ist das geklärt: „Karneval“ kommt aus dem Lateinischen und die "tollen Tage" läuten den Beginn der Fastenzeit ein. Fleisch durfte nicht gegessen werden- Fisch aber schon. Dieser musste haltbar gemacht werden und das gelang am besten durch das Einlegen in Salzlake. Gut, man kann ihn auch trocknen, aber das sieht nicht nur schaurig aus -wie der norwegische Stockfisch- sondern schmeckt auch gewöhnungsbedürftig. Also Salz, und das kam natürlich aus Lüneburg. Damit war klar bewiesen, dass die Menschen von Ilmenau und St. Marien denen am Rhein und am Dom die ganze Fröhlichkeit erst ermöglichten…

Aber auch bei uns gab es genug zu lachen, Witze und Sketche der bunt verkleideten Mitarbeiterinnen machten allen Freude und zur Akkordeon- Musik von Herrn Jürgen Bartels wurde in der bunt geschmückten Cafeteria geschunkelt, getanzt und mitgesungen. Einen Umzug mit Wagen hatten wir nicht- aber wir arbeiten daran! Vielleicht nächstes Jahr? Helau!

Gospelchor füllt Cafeteria im Senioren-Zentrum

Zugegeben, etwas ungewöhnlich waren die Klänge schon, die am Sonntag im Seniorenzentrum am Eschenweg zu hören waren- jedenfalls für ein Altenheim. Der Reppenstedter Gospelchor unter der Leitung von Eggo Fuhrmann war der Einladung, doch einmal bei uns zu singen, gerne gefolgt. Mehr als 20 Sänger/innen füllten die Cafeteria mit ihren Liedern. Diese wurden natürlich in englischer Sprache vorgetragen und doch fanden die Bewohner sich schnell in den Rhythmus ein. Einige sangen auch mit, denn erstaunlich viele kannten diese schöne, eingängige Musik. Die Rhytmen sind relativ einfach aufgebaut, um den Takt vorgeben zu können, nach dem die Sklaven ihre Arbeit verrichten mussten. Die Freude, die die schönen und kraftvollen Melodien auslöste, war deutlich in den Gesichtern der Zuhörer zu erkennen und genau das ist wiederum das Anliegen des Chores. Er will Freude verbreiten. Das ist dem Chor gelungen! Herzlichen Dank und kommen Sie gerne wieder zu uns.

Kindergarten besucht unser Senioren-Zentrum

Es waren diesmal nur recht wenig Kinder, die den Weg in den Eschenweg fanden, denn die sogenannte "Gelbe Gruppe" ist noch im Aufbau und manche der Kinder sehr jung, so sollten sie lieber in der vertrauten Umgebung bleiben. Also wurden kurzerhand Alt und Jung in einem der Beschäftigungsräume zusammengebracht- bei großen Gruppen teilen wir uns auf, sonst wird es zu "wuselig". Da alle Teilnehmer sich Bewegung wünschten, bekamen sie diese auch: Bälle, Schaumstoffrollen, Tücher, damit kann man schon einiges anstellen. Krach machen auf Befehl zum Beispiel, mal ordentlich trampeln und klatschen, da läßt sich Niemand zweimal bitten! Während die Kinder auf dem Boden tobten, saßen die Senioren lieber und hatten ihre helle Freude an dem lebhaften Gewimmel. Es gab viele Interaktionen zwischen den Generationen, aber auch Scheu. Gerade deshalb sind diese Besuche nicht nur für die Älteren schön, sondern auch für die Kleinen eine Möglichkeit, zum Beispiel einmal mit jemandem zu spielen, der in einem Rollstuhl sitzt oder der nur einen Arm benutzen kann. Das sind Erfahrungen, die sie sonst im Alltag oft nicht haben. Es war interessant, zu beobachten wie unterschiedlich die Kinder sich verhielten und auch, wie schnell sie letztlich ihre Schüchternheit ablegten. Ein fröhlicher Vormittag, den Saft und Gummibärchen süß beendeten.

Super Super-8!

Super- 8, das waren doch die Filme, die wir früher selbst gedreht haben und die auch in Schulen und so liefen, oder? Mit Projektor, der schön surrte und wo öfter mal die Bänder rissen… Gibt es gar nicht mehr- oder doch? Im Seniorenzentrum Reppenstedt war das Super- 8- Team um Herbert Visser zu Besuch und ließ die alte Technik aufleben. Lüneburg in den 70er- Jahren: die Mode! Und die Autos! Am Sande wurde noch zweispurig gefahren, die Senkungen der Häuser waren ganz aktuell: wie lange wird es die Altstadt noch geben? Zum Glück noch lange, wie es aussieht. Oder kennen Sie das Motorschiff „Luna“ noch, das von Lüneburg aus startete? Hier am Eschenweg fuhr es noch einmal und weckte viele Erinnerungen. Aber auch die Weltstadt Hamburg fehlte nicht, mit Segelschiffen und allem, was dazu gehört und samt Elbe und Alster. Es war ein schöner Nachmittag, ein regelrechter Zeitensprung für die Bewohner, die ihre helle Freude hatten. Es gibt noch viele solcher Filme- wir sehen uns wieder!

Gelungener Jahreswechsel im Senioren-Zentrum

„Feste muss man feiern, wie sie fallen“ - wer kennt dieses Sprichwort nicht? Natürlich auch die Bewohner des Kervita-Zentrums am Eschenweg und so freuten sich alle auf eine schöne Silvesterfeier in der festlich geschmückten Cafeteria. Das Betreuungsteam hatte sich einiges einfallen lassen: Sketche von Loriot und anderen; angeleitete Tanzlieder, die alle in Schwung brachten, Gedichte, Witze, Glückskekse sogar. Diese waren vielen unbekannt, aber erstaunlich oft trafen sie genau die Situation desjenigen, der sie öffnete. Untermalt wurde die Feier von schwungvollen Akkordeon- Klängen; Herr Bartels, der extra aus Waddeweitz angereist war, konnte mit seinem großen Repertoire sogar einige Bewohnerinnen auf das Tanzparkett locken. Bei Kullerpfirsich und Knabbereien verging die Zeit schnell und ein kleines Feuerwerk musste zum Abschluss natürlich auch sein. Fröhlich und in Gesellschaft wurde das Jahr 2016 verabschiedet und das neue willkommen geheißen: Möge es ein glückliches Jahr werden!

Wo ist die Kürbiskiste?

Dumme-Jungen-Streich oder einfach nur zu viel getrunken? Direkt vor der Tür des Seniorenzentrums am Eschenweg ist eine liebevoll dekorierte Holzkiste gestohlen worden. Die Bewohnerinnen hatten Kürbisse geschnitzt, eine Lichterkette und eine Zeitschaltuhr sorgten für einen schönen Blickfang auch im Dunkeln. Der dreiste Diebstahl ist allen unbegreiflich und bekümmert die Senioren und Mitarbeiter.Wir hoffen, dass die Diebe so anständig sein werden, zumindest die Kiste mit der Lichterkette zurückzugeben, falls die Tat im Suff geschah, denn wir brauchen sie dringend zurück! Ganz sicher nicht darin verwickelt waren die Kinder aus dem Kindergarten Reppenstedt, die kurz darauf zu Besuch kamen. „Die bunte Gruppe“ war es diesmal und sie machte ihrem Namen alle Ehre. Murmelbilder sollten angefertigt werden und die sind bekanntlich sehr bunt. Die Hände, Gesichter und Malerkittel auch- an diesen Figuren hatten die Senioren viel Freude! Zum Glück abwaschbar! Eine Hälfte der Kinder vergnügte sich mit Schwungtuch, Bällen und Ähnlichem, denn bei uns darf man zum Glück auch richtig laut toben und der Kontakt zwischen Alt und Jung ist im Spiel schnell hergestellt. Wie gut, dass es zur Stärkung heißen Kakao gab, bevor „die Kurzen“ sich zurück auf den Weg machten. Aber bald sind sie alle wieder da, denn am 9.November findet das dritte Martinssingen rund um das Seniorenzentrum statt und da kommen dann alle Kinder mit ihren Eltern. Eine schöne Tradition hat sich da entwickelt und wir hoffen auf gutes Wetter! Wir sehen uns am Eschenweg No. 1. Laterne nicht vergessen!

Sommerfest mit fliegenden Messern

Ganz so gefährlich, wie es sich anhört, war es doch nicht, aber als im Senioren-Zentrum die Messer und brennenden Keulen durch die Luft flogen, hielt doch mancher den Atem an. Das diesjährige Sommerfest wurde von viel Musik und Sportjongleuren aus Dreilingen begleitet. Letztere wirbelten nicht nur Bälle, Ringe und Ziegelsteine durch die Luft, sondern eben auch besagte Messer und brennende Keulen. Gerne auch vom Einrad aus, das machte die Sache spannender… Bei den Sportjongleuren ist jedes Alter vertreten und jeder willkommen, da es eine Sportart ist, die die Geschicklichkeit fördert, gut für Gedächtnis ist und beweglich erhält. Na, mal sehen, ob wir im Seniorenzentrum damit demnächst auch mal anfangen. Auch die Musik machte den Bewohnern viel Spaß, brachten doch Pastor Hinrichs und Armin Uecker Gassenhauer dar, mit Leidenschaft, Schwung und offensichtlicher Freude, die alle ansteckte, Bewohner ebenso wie die zahlreichen Gäste. Sehr schön war es dann auch, als die Musikfreunde Alter Uhu -ein Chor, der sich unter der Leitung von Herrn Uecker im Alten Uhu gebildet hat- mit den Bewohnern zusammen Volkslieder sangen. Da das Wetter es erlaubte draußen zu feiern, tönten die Lieder weit und wurden noch im Wohngebiet gehört. Bestimmt hat sich da der eine oder andere gefreut…

Führerschein im Altenheim

Wer braucht schon einen Rollator- Führerschein? Und überhaupt -was soll das sein?! Etwas skeptisch schauten unsere Bewohnerinnen hier im Seniorenzentrum am Eschenweg schon, als wir diese Ankündigung aushängten, aber als wir Mitarbeiterinnen der Soz. Betreuung dann erklärten, was es damit auf sich hat, waren alle schnell dabei. Bei einer Fortbildung hatten wir über den normalen Gebrauch hinaus Tipps und Tricks gelernt, wie dieses nützliche Gerät im Alltag sicherer und noch praxisbezogener eingesetzt werden kann. Also übten wir an zwei Terminen im Haus und auf der Terrasse Slalomfahren, plötzliche Stopps, das Transportieren eines vollen Glases, „Anfahren am Berg“ ; Rückwärtsgehen und noch einiges mehr . Es sah schon lustig aus, wie alle in einer Schlange hintereinander herfuhren, aber es machte Sinn und Spaß dazu. Zuletzt sollten die Rollatoren zusammengeklappt werden, wobei sich herausstellte, dass jedes, aber auch jedes Modell da eine andere Technik hat- ganz schön schwierig… Am Ende bekamen die Teilnehmerinnen den wohlverdienten Führerschein- für manche der erste überhaupt.

"Dit un Dat auf Platt"

Plattdeutsch- oder eigentlich Niederdeutsch- ist die Muttersprache unserer Großeltern, manchmal auch Eltern gewesen und wurde dann leider „unmodern“, teilweise sogar als „schlechtes Deutsch“ abgewertet. Stimmt natürlich nicht, Sprache ist etwas Lebendiges, das sich entwickelt. Ich will hier gar nicht von Lautverschiebungen und anderen linguistischen Feinheiten anfangen – Tatsache bleibt, dass viele ältere und manchmal auch jüngere Menschen diese Sprache noch sprechen und sie als heimelig, vertraut und schön empfinden. Und da sich naturgemäß in einem Seniorenheim viele Ältere versammeln, möchten wir vom Seniorenzentrum Reppenstedt dieser Tatsache Rechnung tragen und verstärkt platt schnacken. Erst letzte Woche kam Frau Elke Schröder aus Häcklingen zum Vorlesen und Vertellen zu Besuch , und gemeinsam mit den Kräften der Sozialen Betreuung wurden in gemütlicher Runde Geschichten und Sketche vorgelesen und natürlich auch Lieder wie „ Dat du min Leevsten bist „ oder „Wenn ik een Pott mit Bohnen hebb...“ angestimmt. Da brauchte niemand den Text in die Hand bekommen, das kannten alle und stimmten gleich mit ein. Damit wir Mitarbeiter etwas sicherer im Sprachgebrauch werden, wird Herr Günther Wagener, der Plattdeutschbeauftragte des Landkreises, hier im Haus am Eschenweg eine Schulung durchführen, denn meist ist es nur Unsicherheit, die verhindert, daß man sich zu sprechen traut. Wenn Sie, liebe Leser, vielleicht auch einmal zum Vörlesen oder Vertellen herkommen möchten- gerne! Rufen Sie an (04131-26301007)oder kommen vorbei. Veelen Dank ok!

Herzliche Partnerschaft zwischen Jung und Alt!

Nun sind es beinahe drei Jahre, dass die Kinder des evang. Kindergartens in Reppenstedt und die Bewohner des Seniorenzentrums am Eschenweg sich regelmäßig treffen, um zusammen zu spielen, zu basteln oder – im November- Laterne zu gehen. Vor der Sommerpause sollte jetzt noch einmal ein Spielefest im Garten gefeiert werden, und das Wetter spielte auch gerne mit. Gemeinsam wurde geangelt, das Dosenwerfen ist ein Klassiker und Bowling mögen Jung und Alt gleichermaßen gerne. Alle waren mit Eifer und Freude bei der Sache, wobei anzunehmen ist, dass auch das Zuschauen schon Freude machte. Soviel Leben im Garten- es waren fast 20 Kinder, die alles andere als still und schüchtern hier herumtobten. Gut so! Als letztes Spiel galt es noch einen Holzturm zu bauen, der dann umgeworfen werden sollte. Leider stürzte er unter großem Gejauchze meist schon vorher ein… Saft und Gummibärchen waren als Stärkung dringend nötig! Im Herbst kommen dann wieder neue Kinder, ganz kleine dabei, die sich mit großen Augen umsehen und oft besonders niedlich und eine Freude für die Senioren sind, deren Enkel oft weit weg wohnen. Vorher aber wagten einige Bewohner noch einen Gegenbesuch, fuhren mit dem Bulli des Seniorenzentrums zum Kindergarten hinüber und besuchten die Kleinen in ihrer Welt. Wieviel sich gegen früher doch verändert hat. Aber so hübsch alles! Und das immer nette Team empfing die Besucher herzlich, die Kinder freuten sich über neue Mitspieler und diese machten fleißig mit. Bisschen laut war es, aber so sind Kinder, früher wie heute. Vielen Dank für diese herzliche Partnerschaft zwischen Jung und Alt!

Busfahrt nach Lauenburg

Eine schöne Busfahrt unternahmen jetzt etliche Senioren des Kervita-Hauses in Reppenstedt. Die Reise ging die Elbe entlang mit Stopp am Schiffshebewerk in Scharnebeck, weiter über Hohnstorf bis in den Lauenburger Hafen. Das Wetter, angekündigt als Dauerregen, spielte mit und bescherte Sonne – jedenfalls, bis wir wieder da waren. In Lauenburg wurde frischer Butterkuchen zum Kaffee gereicht, denn daß Reisen hungrig macht, ist ja bekannt. Die Fahrt , die immer wieder über die Elbe führte und sehr schöne Ausblicke gewährte, wurde vom Busfahrer sachkundig kommentiert und auch die Bewohner konnten manches beisteuern, denn die meisten stammen ja aus der Gegend. Eine Bewohnerin meinte sogar, sie sei achtzig Jahre nicht mehr in Lauenburg gewesen und so sei es wirklich ein besonderes Erlebnis für sie. Stimmt auch! Ach ja, das wirklich Außergewöhnliche bei dieser Fahrt war die Tatsache, daß der Bus der Firma Uhlenköper-Reisen in Uelzen so umgebaut werden konnte, daß mittels einer Hebebühne auch Rollstuhlfahrer die Fahrt mitmachen konnten. Gerade bei den Pflegerollstühlen, die sehr groß sind, ist es für die Angehörigen oftmals unmöglich, jemanden mit dem Auto mitzunehmen und so war es heute eine schöne Gelegenheit, auch mal aus dem engeren Umfeld herauszukommen. Es hat allen gut gefallen und die häufigste Frage lautete: „Und wo fahren wir das nächste Mal hin?“ Schauen wir mal…

Trachtenauftritt der „ Reppenstedter Danzlüüd"

Allein die Trachten sind ja schon sehenswert, und für Menschen, die damit aufgewachsen sind, daß zumindest an den Feiertagen oder zu Hochzeiten Tracht getragen wurde, ist es noch einmal schöner. Aber natürlich hatten die „Danzlüüd“ unter der Leitung von Frau Hesse noch mehr zu bieten als nur das hübsche Äußere, als sie jetzt im Seniorenzentrum Reppenstedt am Eschenweg auftraten. Gespannt warteten die Bewohner in der großen Cafeteria und rückten zusammen, um den Tänzern genug Raum zu geben. Das war auch nötig, denn die traditionellen Tänze wie die „Mühle“ wurden mit Schwung dargeboten und viele Tänzer brauchen auch viel Platz. Bei der passenden, fröhlich –lebhaften Musik wurde gerne mitgeklatscht oder sogar leise mitgesungen und die Freude der Mitwirkenden übertrug sich auf die Zuschauer. Strahlende Gesichter zeigten wieder einmal, wie wichtig die Musik doch für uns alle ist. Es war ein sehr gelungener Auftritt und schöner Nachmittag im Seniorenzentrum, der sogar noch durch ein spontanes Geburtstagslied für eine Bewohnerin einen gar nicht eingeplanten Höhepunkt erfuhr. Gerne wieder!

Kervita Reppenstedt auf der Messe

Reppenstedt, am Rande Lüneburgs gelegen, gehört -wie allgemein bekannt- zur Samtgemeinde Gellersen. Dort findet alle zwei Jahre eine regionale Messe statt, zu der die ortsansässigen Geschäfte, Handwerksbetriebe und andere Dienstleistungsunternehmen einladen. Ein buntes Rahmenprogramm -zum Beispiel der Chöre und Sportvereine- sorgt für Abwechslung. Für Kinder wird extra ein Spielemobil geordert. Unser Glücksrad zieht nicht nur die Kinder an, Traubenzucker und Gummibärchen schmecken auch den Großen und wer sogar einen Thermobecher gewinnt, freut sich riesig. Das Senioren-Zentrum Reppenstedt gehört als einer der größten Arbeitgeber des Ortes natürlich auch dazu, aber das ist für uns nicht das Wichtigste. Menschen kennenlernen, viele Gespräche führen, alte Bekannte und neue Interessenten treffen, zusammen Ideen entwickeln- „Könnte man nicht? Sollen wir mal kommen und….? Wir sehen uns beim Sommerfest!" Das sind die schönen Begegnungen, die man sonst oft nur zufällig, bei so einem Anlass aber häufig hat und deswegen macht so eine Veranstaltung auch Spaß- selbst am Wochenende. Danke an die Organisatoren!

Patente Praktikantinnen

Es wird Frühling, aber woran merken Sie das? Zu Ostern wird alles hübsch dekoriert, die Blumen kommen aus dem Winterschlaf, die Vögel singen – und bei uns im Senioren-Zentrum am Eschenweg in Reppenstedt bei Lüneburg sammeln sich die Praktikanten verschiedener Schulen. Jedes Jahr um Ostern herum kommen die jungen Leute, um in die verschiedenen Berufe hinein zu schnuppern. Für viele ist es die erste Begegnung mit dem Leben in einer Einrichtung und vielleicht kennen sie uns auch schon von Besuchen bei den Angehörigen. Den Beruf aus der Sicht eines Betriebes kennenzulernen, ist doch etwas ganz anderes. Wieviel Organisation gehört dazu, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten? Wieviele Menschen arbeiten hier? Welchen Berufe werden angeboten? Das ist schon spannend. Die anfängliche Unsicherheit verfliegt aber schnell, und es ist immer wieder schön zu sehen, wie offen und freundlich die Schüler/innen auf unsere Bewohner/innen eingehen, wie sie zufassen und mithelfen; Kontakte knüpfen und sich viele Gespräche zwischen Jung und Alt ergeben: „Was macht ihr denn in „Informatik? Aha.. und was ist ein Rechenschieber? Hm…“ Je nach Alter und Praktikumsdauer bekommen die Praktikanten Aufgaben zugewiesen. Sie unterstützen die Betreuungskräfte bei den Angeboten, begleiten auf Spaziergängen oder basteln etwas, das den Bewohnern zugute kommt. Letztens wurde der Zaun, der den Garten des beschützen Teils des Seniorenzentrums sichert, mit selbstgebastelten und bemalten Blumentöpfen geschmückt. Vielen Dank! Ja, so ist das, wenn der Frühling in´ s Senioren-Zentrum Reppenstedt einzieht- und das ist auch gut so!

Faschingsfeier

Wer sagt, Karneval gibt es eigentlich nur in Rio oder Köln, der hat recht- und auch nicht. Mit Sambaschulen und Prunksitzungen können wir hier in Reppenstedt nicht aufwarten, aber Spaß und gute Stimmung gibt es im Seniorenzentrum am Eschenweg durchaus. Rosenmontag wird gefeiert, mit bunter Dekoration, Sekt und Bier, mit Sketchen, launigen Reden und phantasievollen Verkleidungen. Piraten und Leichtmatrosen waren zu sehen, ein Pierrot und Pippi Langstrumpf standen Arm in Arm und selbst die Polizei schaute vorbei. Auch flotte Musik zum Mitsingen und – schunkeln durfte nicht fehlen, ebenso wenig wie die Polonaise am Schluss; wir wurden von Vasco Selm gekonnt und stimmungsvoll auf dem Klavier begleitet. Nur zu bald hieß es wieder :“Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei…“ und ein kunterbunter Nachmittag war vorbei. Demnächst also bitte: Rio, Köln und Reppenstedt!

Reppenstedter Kinder zu Besuch

Wenn man älter wird, haben Geschenke nicht mehr so eine große Bedeutung und immer öfter hört man auf die Frage danach:„Ich habe alles, ich brauche nichts“. Stimmt, wer hier im Seniorenzentrum braucht man weder Bohrmaschine noch Strassenbesen, auch Kochtöpfe werden nicht mehr benötigt, da die Bewohner rundum versorgt sind. Was aber stets ein Geschenk ist, ist die Zeit in Form von Besuchen. Da sind natürlich vor allem die Angehörigen, aber auch aus der Gemeinde kommen viele Besucher. Wenn diese Besucher auch noch Kinder sind, ist die Freude groß.Das dachte sich auch die Reppenstedterin Frau Grüttner, die Kindern Flötenunterricht gibt. Wie schon in den letzten Jahren besuchte sie mit vier kleinen Flötisten unser Haus. Diese spielten schon so schön und rein die alten Lieder, das sie die Bewohner richtig rührten. Von Wohnbereich zu Wohnbereich zogen sie und hatten bald einige „Fans“, die die ganze Zeit mitgingen und nicht genug bekamen von den hellen, klaren Tönen. Für zwei Bewohner, die im Bett liegen mussten, spielten die Kinder noch extra- vielen Dank dafür und für euren Besuch. Auch die Grundschule besuchte uns mit 19 Kindern und die Bewohner trafen sich mit ihnen in der Cafeteria, um zusammen zu singen und Gedichte zu hören. Wie eifrig die Mädchen und Jungen dabei waren, aufgeregt, fröhlich, aber auch feierlich- man merkte, das es für sie ein großes Ereignis war und diese Freude übertrug sich auf die Bewohner. Da kamen eigene Erinnerungen hoch, vom Gedichte aufsagen unter dem Weihnachtsbaum zum Beispiel, und jung waren wir ja alle einmal und warteten auf den Weihnachtsmann. Ein schöner Vormittag- dank der uns von den Kindern und ihrer Lehrerin geschenkten Zeit. Es war sehr wohltuend und wir hoffen, die Kinder bald wieder zu einem Besuch im Eschenweg begrüßen zu dürfen.

Weihnachtskonzert

Eine ganz besondere „Tür“ in unserem Adventskalender ist das Weihnachtskonzert des "Gemischten Chores Reppenstedt". Adventskalender sind für die Kinder -und so manchen Erwachsenen- meistens aus Schokolade und sie verkürzen die Zeit des Wartens. Später hat man vielleicht einen Kalender mit Bildern und schönen Sprüchen, letztens haben wir sogar einen Socken- und einen Tee-Adventskalender gesehen. In unserem Seniorenzentrum steht unser selbst gebastelter Kalender gleich in der Eingangshalle und erfreut mit Bildern und Gedichten die Bewohner. Die eigentlichen Freuden, die bei uns die kommende Festzeit ankündigen, sind die Besucher und hier ganz besonders des Chores. DIeser besucht uns schon seit Jahren in der Adventszeit. Dieses Mal gab es eine Überraschung: die schönen, bekannten Weihnachtslieder wurden zum Teil auf Platt gesungen! Da Platt ja hier noch weit verbreitet und die Muttersprache vieler Senioren ist, kam das natürlich gut an. Und jeder weiß, dass Platt eine Herzenssprache ist, in der man Gefühle und auch Stimmungen so treffend und fein ausdrücken kann, wie es das Hochdeutsche oft nicht vermag. Finden Sie nicht auch, dass „liis un sacht fiel de snee“ sich viel inniger anhört als „Leise rieselt der Schnee“? Einige Geschichten und Gedichte wurden fröhlich vorgetragen und bescherten den Bewohnern des Hauses am Eschenweg einen schönen, besinnlichen Nachmittag. Ganz, ganz herzlichen Dank an Frau Grade, die die über dreißig Chormitglieder mit leichter Hand dirigierte und an den Vorsitzenden Herrn Edler, der diesen Besuch jedes Jahr ermöglicht und natürlich an alle Sängerinnen und Sänger, die uns so eine große Freude gemacht haben.

Adventsbasar- Auftakt der schönen Weihnachtszeit

Das Schönste an der Zeit vor den Feiertagen ist ja eigentlich die Erwartung. Ob im christlichen oder eher im weltlichen Sinne, alle wissen, dass etwas Besonderes kommt. Im unserem Seniorenzentrum wird diese feierliche Zeit jetzt schon seit ein paar Jahren durch einen kleinen Adventsbasar im Hause eingeleitet. Pünktlich vor dem ersten Advent werden die roten Sofas aus dem Foyer verbannt, Tische aufgestellt, alles hübsch geschmückt. Und auch hier spürt man schon die Erwartung und Spannung der Bewohner, die immer wieder „ zufällig“ vorbeischauen, bis dann die Aussteller endlich ihre Sachen ausgebreitet haben. Handgestrickte Socken, selbstgemachte Seife, Gestecke zum Advent- oder doch ein Schultertuch? Einiges haben auch die Bewohnerinnen selber in der Kreativrunde hergestellt und sind zu Recht stolz darauf. Niedliche Häkeleulen, hübsche Ketten oder Marmelade- unser Basar ist nur klein, aber die Atmosphäre dafür sehr schön. Besucher sitzen in der Cafeteria, trinken etwas Warmes- dazu selbstgemachte Mutzenmandeln, deren Duft durch das ganze Haus zieht. Viele Angehörige nutzen diesen Termin zu einem Besuch, finden eine nette Kleinigkeit für Weihnachten und genießen bei uns im Eschenweg die schönen Stunden mit ihren Lieben. Eine ruhige Einstimmung auf viele feierliche Stunden, die bis Weihnachten noch folgen werden.

Laterne, Laterne, Sonne Mond und Sterne...

Zugegeben, es ist erst eine „Mini-Tradition, aber das wird noch: das Laternegehen des ev. Kindergartens Reppenstedt in und um unser Seniorenzentrum herum. Letztes Jahr kam die Anregung dazu von den Mitarbeiter/innen des Kindergartens und wurde gleich aufgegriffen. Dieses Jahr lautete dann nur noch die Frage: Wann? Dienstag, der 17. November stand bald fest , die Bewohner freuten sich, die Kinder waren aufgeregt- der Wetterbericht kündigte Gewitter und Orkanböen an. Morgens noch einmal Lagebesprechung: „Wagen wir es? Notfalls gehen wir eben nur im Haus umher- obwohl gerade das außen- herum- gehen so schön ist“. Wir entschieden uns, auf unser Glück zu vertrauen und tatsächlich, das Wetter spielte etwas mit! Dunkle Wolken mit etwas Nieselregen, aber kein Problem. Die Kinder kamen, und zwar zahlreich. Statt der angekündigten 30 Teilnehmer waren es sage und schreibe über 51. Das war Leben pur: „Schau mal mein Drache!“ „Und mein Einhorn!“. Pastor Hinrichs begleitete mit bekannten und auch neueren Lieder auf der Gitarre und so zog sich ein bunter Lichtertwurm um das ganze Haus, bevor die Kinder auch noch in den Speiseräumen sangen. Es war eine große Freude für die Bewohner, aber auch für die Kinder, die die Aufmerksamkeit und die Aufregung genossen. Zum Abschluss gab es noch heißen Kakao zur Stärkung, bis es hieß: „Tschüss bis bald,“ denn die Kinder des ev. Kindergartens kommen regelmäßig in´s Haus und spielen oder basteln mit den Senioren. Ob wir den Umzug nächstes Jahr wieder veranstalten werden? Na klar!

3. Weihnachtsbasar in Reppenstedt

Am Samstagnachmittag, den 28. November 2015 fand unser 3. Weihnachtsbasar statt. Es gab ein kleines, aber feines Angebot handgemachter weihnachtlicher Deko- und Geschenkideen hiesiger Hobbykünstler. Leckerer Kuchen, sowie Kaffee, Tee und Glühwein luden zum Genießen ein. Über die kleinen Geldspenden der Aussteller haben wir uns sehr gefreut. Hiermit führen wir zusätzliche, kleine Aktivitäten durch und können unseren Bastelmaterialpool weiter aufrüsten. Unser Flyer zum Basar [66 KB] .

Ein Oktoberfest ganz ohne Lederhosen

aber dafür mit wunderschönen, selbstgenähten Kleidern, durften unsere Bewohner erleben. Feste hingegen muss man bekanntlich feiern, wie sie fallen und so haben wir kurzerhand ein Herbstfest aus dem Oktoberfest gemacht. Hübsch dekoriert war das ganze Haus und als Überraschung trat die deutsch-russische Folkloregruppe „Kalinka“ aus Adendorf auf. 13 Frauen und Männer tanzten, sangen und lasen vor. Es war ein Augen- und Ohrenschmaus. Hier kamen auch die erwähnten Kleider zum Einsatz, die alle selbst geschneidert waren, wie Leiterin Lydia Braun uns versicherte. Nicht etwa, daß jedes Mitglied ein Kleid trug, "Kalinka" zog sich auch noch mehrfach um, so dass die Bewohnerinnen, die von früher her gut wissen, was zum Schneidern für Arbeit gehört, nur noch staunten. Da viele Lieder gut bekannt waren, konnten sie mitgesungen werden. Die Stimmung war ausgelassen und alle waren sich einig, daß es ein schönes Fest auch ohne Lederhosen sein kann. Beim zünftigen, bayrischen Essen mit Haxen, Kraut, Brezeln konnten wir dann doch nicht "nein" sagen. Das war schon lecker. Also gab es sozusagen das Beste aus Norden, Süden und Osten für die Senioren am Eschenweg. Das machen wir wieder!

Sommerfest - oder doch Herbstfest ?

Das war schon fast die Frage, als wir am letzten August- Wochenende einluden, im Seniorenzentrum Reppenstedt zu feiern. Bowle oder Glühwein? Drinnen oder draußen? Regenjacke oder schicke Bluse? Antwort: einfach alles und dazu gute Laune, gute Nerven und gutes Essen- es funktioniert! Die Schauer vertrieben uns nach drinnen, aber einige Unerschrockene fühlten sich auch im Zelt sehr wohl, zumal man da ja rauchen konnte. Das Wetter besserte sich zum Glück im Laufe des Nachmittags, so dass die „Longhorn-Rebels“ -Linedancer im Freien auftreten konnten und den Bewohnern viel Freude bereiteten. Die Shanty- Piraten aus Adendorf, die jedes unserer fünf Sommerfeste begleiteten, mussten improvisieren, damit ihre Geräte nicht nass wurden, aber sie bekamen das prima hin und sorgten für Stimmung bei den vielen Besuchern und natürlich den Bewohnern. Ein kleiner Bücherflohmarkt und eine Ausstellung eines auf Bücher für dementiell Erkrankte spezialisierten Verlages rundeten den Nachmittag ab, der abends mit einem schönen Buffet endete. Sommer oder Herbst- ganz egal, wir feiern einfach und alle feiern mit.

In voller Blüte

"Wie gut, dass wir jetzt unseren eigenen Kleinbus haben“,sagen wir uns vom Seniorenzentrum oft, denn so können wir häufiger kleine Ausflüge machen. Mehrmals im Jahr fahren wir in die Kleingartenanlage in Ochtmissen. Diese ist recht ausgedehnt und es gehört auch ein kleines Tiergehege dazu. Zwar sind die Wege für Rollatoren nicht ganz ideal, aber gemeinsam schaffen wir das schon. Die Gärten prunken regelrecht mit den schönsten Sommerblumen; ob Phlox oder Rosen, Lavendel oder Ringelblumen, alles steht im Sommer in voller Pracht und wird von den Senioren/innen natürlich wiedererkannt. „Die hatte ich auch im Garten“... oder „Die Blumen mochte meine Mutter so gerne...“ ist immer wieder zu hören. Aber auch Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit, als die Gärten zum Überleben beitrugen, waren dabei. Damals stand natürlich das Gemüse im Mittelpunkt, aber auch jetzt konnten Erbsen, Bohnen und Kürbisse bewundert werden. Das angrenzende Kleintiergehege mit Enten, Gänsen, Sikahirschen und sogar Alpakas sorgt ebenfalls für Freude- wenn es bezüglich der großen Gänse auch ein paar ketzerische Bemerkungen Richtung Weihnachten gab… .Dank der vielen Bänke können wir unterwegs Pausen machen und uns mit mitgebrachten Leckereien sowie frisch vom Baum gepflückten Mirabellen stärken bevor es zurück nach Reppenstedt geht.

Besuch im Eulengarten Amelinghausen

"Große Augen auf beiden Seiten". Die einen staunten, die anderen haben von Natur aus diese wunderschönen großen Augen: die Rede ist von Menschen, genauer gesagt Senior/innen des Seniorenzentrums auf der einen Seite und von Eulen auf der anderen. Bei herrlichem Wetter fuhren wir nach Amelinghausen, um im weitläufigen und zum Glück sehr schattigen Garten der Familie Nobel deren Eulen aus aller Welt zu bewundern. Am Tor wurden wir aber erst einmal von Pelle begutachtet, dem Haushund, der schnell überzeugt war, endlich jemanden gefunden zu haben, der mit ihm Stöckchen werfen spielt und ihn ausgiebig streichelt- er war darin sehr überzeugend. "Vor zwei Jahren hätten sie ihn im Lüneburger Tierheim gefunden", erzählte Herr Nobel mit einem Augenzwinkern, seither sei er der Oberchef im Haus.
Aber wir waren ja hauptsächlich wegen der Eulen gekommen, die Familie Nobel nun schon seit zwanzig Jahren hier hält und züchtet. Im Garten war es etwas dämmerig, was den nacht- und dämmerungsaktiven Tieren natürlich zupaß kommt. Und so bewunderten wir die Waldkäuze ebenso wie die Schneeeulen, die Rostfußkäuze und die Buntfalken, erfuhren die Unterschiede zwischen amerikanischem und europäischem Uhu und konnten die kleinsten Eulen überhaupt -den brasilianischen Sperlingskauz- bestaunen. Herr Nobel führte uns kundig und mit vielen Geschichten durch seine Anlage, die mit Rollatoren mit etwas Hilfe zu bewältigen ist, für Rollstühlfahrer aber leider nicht. Zum Schluß zeigte uns Frau Nobel, die für die Handaufzucht der Küken zuständig ist, noch einige winzige , z. T.erst einen Tag alte Küken, die alle Seniorinnen begeisterten. Der Eulengarten hat immer Mittwochs und Samstags ab 15 Uhr geöffnet. Gruppen können nach Anmeldung auch andere Termine wählen. Schnell war der Nachmittag um, wir haben alle einiges gelernt und viel Schönes gesehen. Im hauseigenen Bus ging es zurück in den Eschenweg nach Reppenstedt. Der nächste Ausflug ist bereits geplant, denn das Seniorenzentrum legt viel Wert auf die Öffnung nach außen, ob es sich nun um Besucher bei uns, wie den Kindergarten, oder um Fahrten in die Umgebung handelt, die wir so oft wie möglich anbieten. Dieses Engagement hat übrigens auch der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), der regelmäßig jedes Haus überprüft, anerkannt. Wurden wir letztes Jahr schon mit der sehr guten Note 1, 2 geprüft, so können wir dieses Jahr mit Stolz eine glatte 1,0 präsentieren- besser geht es nicht. Direktorin Petra Hentrich schob die „Schuld“ an dieser Traumnote umgehend ihren 60 Mitarbeitern zu und bedankte sich herzlich für deren Einsatz.

„Leben in der Bude"

Wenn es im Seniorenzentrum Reppenstedt so richtig laut zugeht, ist höchstwahrscheinlich der Ev. Kindergarten zu Gast. So auch dieses Jahr schon mehrfach; zuletzt kam jetzt die gelbe Gruppe von der Posener Straße zum Eschenweg. Hier wurde die quirlige Kinderschar geteilt, aber erst, nachdem sie den Senioren ein schönes Begrüßungslied vorgesungen hatten, das allen viel Freude bereitete. Die Erzieherinnen teilten die Kinder mit geübtem Blick in eine Bewegungs- und eine Spielegruppe auf- die Bewohner suchten sich ebenso das eine oder andere aus. Die „Spieler“ hatten in der Cafeteria viel Platz für Memory, Mensch- ärgere -dich –nicht oder Obstgarten, aber es wurde auch viel erzählt. So hatte eine Bewohnerin ihre sprechende Uhr dabei, die natürlich alle faszinierte- nebenbei erfuhren die Kinder, wie es wohl ist, wenn man kaum noch sehen kann. Berührungsängste jedenfalls kamen gar nicht erst auf. Im ersten Stock tobten derweil die lebhafteren Kinder und Senioren mit dem großen Schwungtuch, mit Bällen, Wurfsäckchen und einer Riesenzielscheibe. Spaß hatten alle, vielleicht waren die Kinder etwas lauter. aber schließlich waren ja auch sie es, die unter dem Schwungtuch saßen und denen die Haare zu Berge standen. Nach soviel Anstrengung brauchten alle dringend eine Stärkung; zum Glück hatten wir mit Gebäck und frischen Erdbeeren vorgesorgt. Und dass bei uns der Saft gleich so aus dem Behälter gezapft werden kann, mussten natürlich alle ausprobieren. Danke für den Besuch- das nächste Mal können wir hoffentlich ein Spielfest im Garten machen. Und im August drehen wir den Spieß um und kommen in die Kita.

Ausflug in die Kurparks

Lüneburg oder Bad Bevensen? Wer hat den schöneren Kurpark? Dieser Frage gingen unlängst einige Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Reppenstedt nach. Im hauseigenen Kleinbus ging es zuerst nach Bad Bevensen. Das Wetter spielte mit, es war schön, aber nicht zu heiß, also ideal. Wir parkten beim Rosenbad, mussten nur über die Brücke und standen gleich mittendrin, das ist sehr günstig, wenn man mit Gehhilfen unterwegs ist. Ein Punkt fürs Bad. Die neugebaute Sonnenfalle und die ganze Anlage mit dem Holzdeck und den Liegestühlen, auf denen man sich sogar drehen kann, fanden viel Beifall. Eine Bewohnerin, die vor 50 Jahren (!) zuletzt im Kurpark war, konnte sich noch gut an die frühere Anlage erinnern, die doch ganz anders ausgesehen hat. Es blühte zwar noch nicht allzu viel, aber alles war schön angelegt und dank der halbseitig gepflasterten Wege auch sehr gut zu gehen. Am hinteren Teich, gleich an der Ilmenau, bewunderten wir die großen, wunderschönen Rhododendren, die in voller Blüte standen. Ein Minuspunkt war allerdings der ungepflegte Teich, mit Müll und Algen: das müsste nicht sein. Auch die durch Vandalen verursachten Schäden im Sinnesgarten riefen viel Empörung hervor: „Es ist doch so schön hier und soll allen Freude machen- wie kann man nur?“ Da der Park recht groß ist, konnten wir ihn gar nicht ganz durchlaufen und stärkten uns erstmal auf der langen Bank mit Kuchen, bevor es langsam wieder zurück zum Bus und nach Reppenstedt ging. Ein schöner Ausflug und ein toller Park, es hat allen gut gefallen. Aber erstmal ging es einige Tage später in den hiesigen Park, den viele- aber doch nicht alle- gut kennen. Auch hier kann man gut am Eingang parken und steht dann am Springbrunnen. Hier spielten einige Kinder- immer eine Freude für Ältere, dem Treiben zuzusehen. Die Wege sind nicht befestigt, was das Rollen und Schieben mühseliger macht, vor allem, wenn es etwa geregnet hat. Hübsch bepflanzt ist auch der Lüneburger Park, er hat zudem einen Kräutergarten, ein kleines Zentrum mit Cafe, Boulebahn und Bühne und einige Bewegungsgeräte und Schaukeln, die unsere Bewohnerinnen ausprobieren konnten. Ja, und als Highlight natürlich die Saline, imposant und gesunde Luft verbreitend: die Entscheidung fällt wirklich schwer…

5 Jahre "Reppenstedt"

Viel los im Senioren-Zentrum „Reppenstedt“. Der 16. Mai war ein besonderer Tag im Alten- und Pflegeheim: Morgens gab es eine Jubiläumsfeier, denn das Senioren-Zentrum am Eschenweg besteht bereits fünf Jahre. Ein Sektempfang mit Ansprachen, kleinen Ehrungen und vor allem Musik bestimmte den Vormittag. Drei Kinder im Alter von 9- 11 Jahren - Franziska, Mark und Phillip- die Klavier spielen und auch singen, wollten den Senioren gerne eine Freude machen und auftreten. Nun passt Alt und Jung ja sowieso immer zusammen, aber die Darbietungen der kleinen Künstler berührten wirklich sehr. Klassische Klavierstücke und zwei von Franziska gesungene Lieder, dabei vor allem das „Ave Maria“ gingen sehr zu Herzen und die Kinder bekamen den verdienten Beifall und auch persönliche Lobesworte einiger Bewohnerinnen. So war es für beide Seiten ein Gewinn. Dass Philipps kleine Schwester, erst 4 Jahre alt, sogar ein Gedicht aufsagen wollte, sich dann aber vor den vielen fremden Menschen doch in die Arme ihrer Mutter flüchtete, konnten alle verstehen und applaudierten ihr trotzdem. Nachmittags ging es dann mit dem Tag der Offenen Tür weiter, den viele Besucher nutzten, um sich in einer persönlichen Führung ein Bild unserer Einrichtung zu machen. Bei einem Gläschen Sekt oder Saft und leckeren Canapése war Zeit für viele Fragen und regen Austausch, denn auch Besucher, die dem Haus verbunden sind, waren gekommen. Einige Aussteller, mit denen das Seniorenzentrum zusammenarbeitet, hatten ihre Stände aufgebaut und informierten über ganz unterschiedliche Bereiche.

Besonderer Ausflug zu Himmelfahrt

Der Gottesdienst zu Himmelfahrt, der jedes Jahr im Böhmsholz stattfindet, ist schon lange ein „Muß“ für einige Bewohner des Seniorenzentrums in Reppenstedt. Die Atmosphäre ist einmalig- ein Gottesdienst im Wald, untermalt von echtem Vogelgezwitscher, das ist schöner als in (fast) jeder Kirche. Das Wetter kann man zwar leider nicht bestellen und so war es recht kühl in diesem Jahr, aber umsichtig waren Decken eingepackt worden, und so fuhr der hauseigene Kleinbus zweimal vom Eschenweg zum Böhmsholz, um alle Interessierten hin zu bringen. Pastor Hinrichs aus Reppenstedt und Pastor Zachmann aus Kirchgellersen zelebrierten einen feierlichen, schönen Gottesdienst, der von den Posaunenchören aus Reppenstedt und Kirchgellersen untermalt wurde. Für die Besucher war es ein sehr schönes und berührendes Erlebnis und für unsere Bewohner steht jetzt schon fest: „Nächstes Jahr komme ich wieder mit“.

Frühlingserwachen mit der Kräuterfee

Einen besonders beeindruckenden und schönen Frühlingsbeginn erlebten unsere Bewohner: „Kräuterfee“ Doris Foelster war aus Hamburg gekommen, um mit passenden Liedern, Gedichten, Kräutern und selbstgemachtem Gelee alle Sinne auf die Jahreszeit einzustimmen. Ob Rosenblätter, Thymian oder Taubnessel, Veilchen, Zwiebel oder Galgant -ein sehr scharfes Ingwergewächs, falls Sie es auch nicht kennen- alles konnte befühlt und beschnuppert werden. Selbst das seltene Scharbockskraut war dabei. Dazu gab es Geschichten rund um diese Pflanzen, die alle zu Heilzwecken eingesetzt werden können. Manche Bewohner kannten sich da auch richtig gut aus: „Wir haben das früher auch immer so gemacht…“. Frau Foelster sang zwischendurch passende Lieder wie den „Jungfernkranz“ aus der Oper „Der Freischütz“ oder aus „Hänsel und Gretel''. Es gab auch etwas Feines zu kosten: Ein Gelee, hellgelb und von zartem Geschmack. Lecker, aber was war es? Lange wurden verschiedene Vermutungen geäußert, bis schließlich jemand richtig riet: Es war Löwenzahnblütengelee. Frau Foelster hatte noch allerlei Nachfragen zu beantworten, nachdem ihr Vortrag mit viel Applaus zu Ende gegangen war. Im Herbst kommt sie gerne wieder nach Reppenstedt.

Helau- Alaaf!

Helau und Alaaf! Das sind nicht nur in Köln die beliebtesten Wörter in diesen Tagen. Auch im norddeutschen Reppenstedt weiß man Fasching mit Büttenrede, Bowle und natürlich einer Polonaise zu feiern. Bunt ge- und verkleidete Figuren liefen am Rosenmontag durch das Seniorenzentrum am Eschenweg. Hippie, Pirat/in und Clown sowie ein ganz großes Bonbon erfreuten die Bewohner, die lange raten musste, wer von den sonst so vertrauten Mitarbeiter/innen sich wohl dahinter versteckte. Es gab viel Gelächter und manches Staunen: „SIE sind das?“. Aber auch die Bewohner ließen sich gerne auf ein buntes Accessoire oder etwas Farbe im Gesicht ein. Mit einem Herzchen auf der Wange feiert es sich gleich viel schöner. Zum Einstimmen gab es eine nicht zu ernst zu nehmenden Büttenrede, die die verborgenen Seiten der Mitarbeiter schonungslos offenlegte – so hatte man das noch nie gesehen. Kennen Sie eigentlich die Teller- Frisbee- Weltmeisterschaft in Castrop- Rauxel? Es erklärt zumindest, warum man immer mehr Tassen als Teller nachkaufen muss. Als dann die bekannten Lieder erklangen- von der „Reeperbahn“ bis zu „In Hamburg sagt man tschüss!“ wurde geschunkelt, mitgesungen und vor allem auch getanzt, bis alle ganz außer Atem waren. Aber es gab ja genug Bowle zum Abkühlen. Die Polonaise auf den Hof hinaus bildetete dann den Höhepunkt und Abschluss der schönen Feier, die wieder einmal zeigte, dass nicht nur die Rheinländer wissen, was Karneval ist.

„Endlich mal wieder im Kindergarten!“

Senioren besuchen Junioren: „Endlich mal wieder im Kindergarten!“. Schon oft haben jetzt die Kinder des Kindergartens Reppenstedt die Senioren am Eschenweg besucht. Jetzt sollte es einmal andersherum gehen. Herzlich wurden wir von der Leiterin Frau Wilke eingeladen. Mit dem hauseigenen Kleinbus fuhren wir morgens los und wurden schon sehnsüchtig erwartet. Die Kinder waren vorbereitet und wussten, dass an diesem Tag in jede Gruppe zwei Besucher kommen würden. Da der Kindergarten nicht behindertengerecht ausgebaut ist, musste die Gruppe im ersten Stock leider auf Besuch verzichten und unser Haus konnte auch keinen Bewohner im Rollstuhl mitnehmen, was alle sehr bedauerten. Wir wurden "mit großem Hallo" von den Kindern und Mitarbeiter/innen empfangen und staunten erst einmal, denn alles war so interessant, hübsch und vor allem anders als früher. Keine "Tanten in weißen Schürzen" mehr, alles ist bunt gestaltet und es gibt viel Spielzeug für jede Altersklasse. Der Großteil der Kinder kannte uns ja auch ein wenig und luden sofort zum Mitspielen ein. Aber auch die Erzieher/innen freuten sich, dass wir den Weg zu ihnen gefunden hatten. Es gab manches Gespräch über die Veränderungen der letzten Jahrzehnte...

Die „Flötis“ im Seniorenheim

Die „Flötis“ sind -ganz offiziell- die „Flötenkinder der Kirchengemeinde Reppenstedt“, die jetzt unseren Senioren viel Freude mit ihren Liedern brachten. Gerade altbekannte Weihnachtslieder, die von dem einen oder anderen Bewohner vielleicht selbst früher mit der Blockflöte unter dem Tannenbaum dargebracht wurden, hörten sich mit dieser Begleitung wunderschön an. Die Akteure Greta, Jette, Julia, Alissa und Mira spielen teilweise schon mehrere Jahre unter der Leitung von Magdalene Grüttner und das war durchaus zu hören. Klar und fehlerfrei kamen „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ oder „Alle Jahre wieder“ daher und rührten viele Herzen an. Musik vergisst man nicht und so konnten viele Senioren leise oder auch kräftig mitsingen und darüber staunen, dass die Kinder schon so schön spielen. Aber auch für die „Flötis“ war der Auftritt vor Publikum etwas Besonderes, die Aufregung doch groß und der Applaus ungewohnt. Wie immer zu solchen Anlässen gab es noch heißen Kakao und selbstgebackene Kekse zur Stärkung dazu.

Weihnachtskonzert

„Alle Jahre wieder“- das ist nicht nur eines der schönsten Weihnachtslieder überhaupt, sondern es bezeichnet inzwischen auch eine Tradition in unserem Hause. Jedes Jahr in der besucht uns der Gemischte Chor Reppenstedt e.V. unter Leitung von Burkhard Edler und Ingrid Bortfeld. Dieses Konzert ist für die Bewohner einer der Höhepunkte im Jahreslauf. Viele bekannte Lieder werden unter der musikalischen Leitung Monika Grades gekonnt dargeboten, zum Mitsingen oder Zuhören und bewegen die Menschen sehr. Oft singt jemand ganz leise oder sogar lautlos mit, da er der Stimme nicht mehr so recht traut, aber die Musik kommt im Herzen doch an. Neue Mitglieder sind ganz herzlich willkommen! Geübt wird jeden Donnerstag und der Chor gibt sich stets viel Mühe, auf die Wünsche der Senioren einzugehen und ihnen eine Freude zu bereiten. Das spürt man deutlich, denn da wird nicht noch ein Auftritt „abgehakt“, sondern alle sind gerne und mit viel Engagement dabei. Genauso kommt es auch bei den Bewohnern an, die sich mit viel Applaus -und später beim Kaffeetrinken- auch mit Worten bedankten. „Alle Jahre wieder…“. Vielleicht haben wir ja sogar das Glück, dieses Jahr auch ein Sommerkonzert genießen zu können, denn Herr Edler stellte in Aussicht, daß der Chor mehr Volkslieder einüben wolle und dann könne man doch im Sommer, im Garten…- aber gerne! Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

Plätzchenbacken im Advent

Jedes Jahr riecht es lecker nach Ofengebäck in nserem Haus zu Weihnachten: Backen und Singen mit Anja, Petra und zur Überraschung aller, mit Herrn Klaus Lehmhus, unserem ehemaligen Mitarbeiter der sozialen Betreuung. Alle Bewohner die ihn kannten, freuten sich sehr. Die Teige wurden mit geschickter Hand ausgerollt, gestochen und die Formenvarianten kamen auf die Bleche. Sofort wurden sie gebacken und so war genug Zeit, sie auch noch mit Genuss zu verkosten. Eine gute Idee, die viel Freude und Genuss der Sinne verbreitet und das handwerkliche Geschick der Bewohner trainiert.

Impressionen vom Plätzchenbacken

Adventszeit ist Bastelzeit

Anfang Dezember bekommt das Adventsbasteln Priorität bei uns. Nicht nur die Bewohner basteln, sondern auch Schüler/Innen der 7. Klasse der IGS Embsen halfen dabei, Sterne zu falten und kleben. Das Ergebnis ist an den Fensterscheiben der Cafeteria zu bewundern: Zwei bunte Sterne sowie eine Sternschnuppe aus vielen kleinen aufgeklebten Papierschnipseln. Außerdem schmücken nun viele gefaltete Transparentsterne das Haus. Neben dem buntem Transparentpapier kam auch bunte Filzwolle zum Einsatz. Diese wurde mit Hilfe von spitzen Nadeln und Backförmchen zu schönem Baumbehang. An einem Tisch trafen sich „alt und jung“ zum gemeinsamen Mensch-ärgere-dicht-nicht-spielen. Beim abschließenden Weihnachtsliedersingen wollte es gar kein Ende geben, denn immer wieder rief Jemand: „Bitte noch ein Lied...“. Die Bewohner bedanken sich noch einmal ausdrücklich bei den netten Schülern und den beiden Lehrerinnen.

Klein aber fein: Adventsbasar im Seniorenzentrum

Das Seniorenzentrum versteht sich als offenes Haus und möchte mit seinen Veranstaltungen gerne auch Gäste dazu einladen, bei uns ein paar gemütliche Stunden zu verbringen. Dazu lassen wir uns verschiedene Events und Aktivitäten einfallen. So kam auch unser Adventsbasar durch die schönen Handarbeiten der ausstellenden Künstler/innen bei den Besuchern gut an. Ob warme, modische Mützen, Socken, feine Papierschächtelchen für dezente Geldgeschenke oder selbstgemachte Weihnachtskarten und Anhänger aus filigran und geschmackvoll geschnittenem Papier: Alles war da. Originelle Sockentiere, Marmeladen oder Badepralinen rundeten das Programm ab. Das Kuchenbuffet lud Bewohner, Angehörige und Gäste gegen eine Spende zum Schlemmen ein und wurde gerne besucht. Wann kann man es sich schon guten Gewissens so schmecken lassen? Der Erlös, auch aus dem Verkauf der von Bewohnern und Mitarbeiterinnen gebastelten Sachen, geht an die Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz die sich im Seniorenzentrum Reppenstedt seit einiger Zeit trifft. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen, Treffen ist immer am dritten Mittwoch im Monat um 19.00 Uhr. Ein stimmungsvoller Nachmittag im schön geschmückten Haus ging schnell vorbei. Mancher Gast wäre gerne noch länger bei Glühwein und Brezeln sitzengeblieben. Kommen Sie nächstes Jahr gerne wieder zu uns an den Eschenweg und lassen sich auf die Vorweihnachtszeit einstimmen. Wir freuen uns auf Sie.

Ein Laternenumzug? Eine gute Idee!

„Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne...". Wer kennt es nicht, das alte Lied, das seit Generationen zu dieser Jahreszeit gesungen wird? Bei uns gab es ein ganz besonderes „Laternegehen“. Die Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens hatten die Idee, mit möglichst vielen Kindern und Eltern zum Seniorenzentrum Reppenstedt am Eschenweg zu kommen und einmal um das ganze Haus herum Laterne zu gehen, damit auch wirklich JEDER sie sehen und hören könne. Die Idee wurde natürlich gerne aufgenommen und so warteten viele Senioren schon gespannt am Fenster oder im Foyer, als es allmählich dunkel wurde. Das Wetter war bis zuletzt unsicher, denn es regnete immer mal wieder. Als aber die Familien dann mit ihren schönen, oft selbstgebastelten Laternen von allen Seiten herbeikamen, hatte selbst der Himmel ein Einsehen. Und dann wurden alte und neue Laternenlieder gesungen. Begleitet von Pastor Hinrichs auf der Gitarre bewegte sich der bunte Lichterwurm langsam an den Fenstern vorbei. An einem Fenster wurde extra angehalten, weil der Bewohner im Bett bleiben musste. Das Fenster wurde weit geöffnet und die Kinder sangen speziell für ihn. Es war wunderschön und ganz bestimmt auch für die Kinder etwas Besonderes. Um alle bei dem doch kühlen Wetter wieder aufzuwärmen, gab es dann noch heißen Kakao und Alt & Jung saßen noch eine Zeitlang gemütlich zusammen. Herzlichen Dank an die engagierten Mitarbeiterinnen des evangelischen Kindergartens.

Oktoberfest 2014

Am 18. Oktober feierten wir unser jährliches Oktoberfest. Wir zündeten dieses Jahr ein Feuerwerk der süddeutschen Küche und freuten uns auf Weizenbier und Radler, zünftige Weißwürschte, Brezn und Leberknödelsuppe. Natürlich fehlte auch die Schweinshaxe mit Bayrisch Kraut und Kartoffelknödel nicht. Freunde der Dampfnudel mit Vanillesauce und Bayrisch Creme mit Himbeersauce sowie der Zwetschgendatschi kamen auch auf Ihre Kosten. Musikalischen Schwung brachte dieses Mal "DJ Herr Erdmann" in die Veranstaltung hinein.

Vor 100 Jahren

Vor 100 Jahren brach nicht nur der 1. Weltkrieg aus, sondern es wurde auch der Panamakanal eröffnet. Die Fordwerke begannen mit der Fliesbandarbeit und Louis de Funes wurde in diesem Jahr zusammen mit Frau Grete Meyer vom Senioren-Zentrum Reppenstedt geboren. Sie ist am 6. Oktober 100 Jahre alt geworden. Zu Besuch kamen auch die Bürgermeister Jürgen Backhaus und Josef Röttgers und gratulierten mit Blumen. Am Nachmittag feierten wir mit Kaffee und Kuchen in kleiner Runde mit den Angehörigen auf dem Wohnbereich. Wir wünschen ALLES Gute zu diesem besonderen Geburtstag.

Vorabankündigung: 2.Weihnachtsbasar im November

Wie? Schon Weihnachten im Seniorenzentrum Reppenstedt? Auch schöne Ereignisse werfen ihren Schatten voraus, und so möchten wir Sie herzlich zu unserem kleinen und feinen Weihnachtsbasar einladen. Dieser findet am 29. November 2014 ab 15.00 Uhr in und um das Seniorenzentrum am Eschenweg statt. Kaffee und Kuchen, allerlei weihnachtliches Kunsthandwerk und auch der eine oder andere Becher Glühwein erwarten Sie. Wir haben noch etwas Platz für "schöne Dinge" frei. Bitte buchen Sie -natürlich ohne Standgebühr- gern Ihren Standplatz bei uns. Melden Sie sich bitte bei Frau Michna an: Tel. 04131-26300. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Nachmittag-Kaffee mit Clowns

Am 14. September sah der Sohn einer Bewohnerin aus dem Wohnbereich eine Zirkusbeschilderung vor dem KerVita-Gebäude und hatte die spontane Idee, die alltäglichen Kaffeerunden auf den drei Etagen zu beleben. Er engagierte zwei Clowns von dem privat geführten Zirkus Maatzony, der in Reppenstedt gerade drei Tage Vorstellungen hatte. So gab der Zirkus -kurz vor der eigentlichen Darbietung im Zirkuszelt- in allen vier Speiseräumen kleine Vorführungen. Diese kamen bei den Bewohnern ausgesprochen gut an. Alle hatten speziell den Junior Clown mit seiner schelmischen Art und seiner frechen Ausdrucksweise ins Herz geschlossen. Es wurde viel geschmunzelt und gelacht.

Hoch auf dem "gelben" Wagen...

Darauf freuten sich die Bewohner des Seniorenzentrums Reppenstedt schon lange: eine Kutschfahrt in die Döhler Heide. Am 20. August 2014 war es endlich soweit. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir bei Sonnenschein über Land, über Luhmühlen und Salzhausen, über Egestorf und Kirchgellersen und noch durch viele andere, langvertraute Orte. Schon das war ein Erlebnis. In Döhle angekommen erwartete uns Kutscher Wolfgang Sauer und half tatkräftig mit, jeden Bewohner in die Kutsche zu begleiten “Rollatoren? Braucht ihr nicht, Mädels, ich fasse euch unter!“ Ruckzuck saßen alle an Bord. Eingespannt warteten vorn die beiden Kaltblüter "Ossi" und "Heidemarie" und dann ging es los. Erst rumpelten wir über Kopfsteinpflaster aber bald war tiefer Sand erreicht. Döhle lag schnell hinter uns und dann gab es nur noch Heide, soweit wir sehen konnten. Hier und da Wacholder – wir wissen jetzt auch, welche männlich und welche weiblich sind- und sonst war alles so schön lila, dass es schon fast kitschig aussah. Die Heide blüht aber auch dieses Jahr so schön wie lange nicht, erfuhren wir. Es duftete, die Bienen summten, der Wind war etwas kalt, aber wir hatten ja Decken auf dem Wagen. Über die Heideimker hatte unser Kutscher auch noch einiges zu berichten als wir an den Bienenzaun kamen, der dort steht. Ja, und Schnucken gab es natürlich auch, samt dem großen Schafstall, der malerisch mitten in der Heide steht. Es war einfach nur wunderschön! Um das Ganze abzurunden, gingen wir in Döhle gleich noch Kaffee trinken .Vor einem hübschen Gasthaus mit prasselndem Kaminfeuer, das uns nach der Kutschfahrt nur recht war, verabschiedeten wir uns von Wolfgang und genossen ein leckeres Stück Torte, während die Pferde, die die eigentliche Arbeit gemacht hatten, sich mit Möhren begnügen mussten, die ihnen aber auch schmeckten. Alle waren begeistert von diesem schönen Ausflug- wir kommen wieder. Es berichtete: Frau Holtz (SZ Reppenstedt)

Zwischen Neptun und Sonnenfalle in Bad Bevensen

Zwischen Neptun und Sonnenfalle im Bad Bevenser Kurpark. Wie heißt noch der schöne, gepflegte und vor allem gepflasterte Kurpark ganz hier in der Nähe? Nein, nicht der Lüneburger, sondern der Bad Bevenser ist gemeint, und dahin haben wir vom Seniorenzentrum aus an einem schönen, sonnigen Mittwoch aufgemacht. Manche Bewohner kennen den Park und die Stadt von früher und so war die Vorfreude groß. Über eine Brücke überquerten wir die Ilmenau und konnten gleich eine Schwanenfamilie bewundern, deren fast ausgewachsene Junge das Märchen vom „hässlichen Entlein“ versinnbildlichten. Bald werden sie so schön weiß strahlen wie die Eltern, aber noch haben sie ihr graues Jugendkleid. Im Park wurden die sorgfältig bepflanzten Rabatten bewundert, die neue Anlage am Teich mit den Holzliegen bestaunt und die „Sonnenfalle“ kritisch beäugt. Der kleine Park der Sinne lud zu Experimenten ein. Durch die schöne Anlage mit den großen -teils unbekannten- Bäumen gelangten wir zum Neptunsbrunnen und ruhten uns im Schatten der Pergola etwas aus. Die Sonne meinte es gut an diesem Tag. Allerdings hatte doch kein Bewohner Lust, die Kneipp-Tretanlage auszuprobieren. Das nächste Mal vielleicht. Wussten Sie, daß man bunten Mangold, sonst nur als Gemüse bekannt, auch prima in Beete pflanzen kann? Das wirkt sehr dekorativ und alle staunten und niemand denkt dabei an Gemüse. Der Nachmittag verflog nur so und bald war es Zeit für die Heimfahrt. Fröhlich fuhren wir zurück nach Reppenstedt und beschlossen gleich, daß wir wiederkommen werden, denn die weitere Anfahrt lohnt sich.

„Tierisch schöner“ Ausflug

Einen ganz besonders schönen Ausflug unternahmen jetzt einige Bewohner des Seniorenzentrums mit den Mitarbeiterinnen der Sozialen Betreuung. Bei strahlendem Sonnenschein ging es im hauseigenen Bus zum Tierpark Lüneburger Heide in Nindorf, den einige Bewohner noch gar nicht kannten und andere gern wiedersehen wollten. Da wir früh losgefahren waren, war es noch sehr ruhig im Tierpark und wir konnten alle Tiere ungestört betrachten oder, wie die niedlichen Zwergziegen und das immer hungrige Damwild ,auch füttern und streicheln. Die mächtigen Wisente beeindruckten - „Denen möchte ich nicht im Wald begegnen!“ ebenso wie die Riesenesel mit ihrem langen Zottelfell :“ Solche Esel habe ich ja noch nie gesehen!“

Die Sattelschweine hatten niedlichen Nachwuchs, die unterschiedlichen Küken im Hühnerhof wurden erstaunt betrachtet - „Unsere Küken sahen ganz anders aus...“- und das Damwild hatte seine Kitze zu einem Kindergarten samt „Tante“ zusammengefasst. Es gab viel zu sehen, auch der Blumenschmuck ist stets sehr schön.
Die Wege waren nicht unbedingt für Rollatoren geeignet, zum Teil uneben und sandig, aber mit vereinten Kräften haben wir auch die etwas steileren Anstiege bewältigt.

Den Höhepunkt unseres Ausfluges hatten wir uns für den Schluß aufgespart: die Greifvogelschau. Wir saßen so günstig, daß der Falkner uns alle Vögel ganz nah zeigen und unsere Fragen beantworten konnte, was er auch sehr freundlich tat. Ob Würgefalke, Blaubussard oder Seeadler: ihre Flugkünste waren wunderschön anzusehen und die Tiere beeindruckten von nahem doch sehr durch ihre Schönheit, aber auch durch durchaus imponierende Schnäbel und Fänge.
Zum Schluß sollte noch Karlsson auftreten, ein junger Uhu mit wunderschönen orangenen Augen. Nur: er hatte wegen des warmen Wetters so recht keine Lust, machte eher, was er wollte und war die ganze Zeit regelrecht am Meckern. Der Falkner erklärte dies damit, daß Karlsson ein verwöhntes Einzelkind sei, er habe ihn selbst von Hand aufgezogen.
Mit dem Rat, diese Erfahrung bei der eigenen Familienplanung zu berücksichtigen, verabschiedeten wir uns und fuhren nach Reppenstedt zurück .Es werden viele schöne Eindrücke bleiben und wenn es gewünscht wird, fahren wir gerne wieder hin. Doch zuerst geht es im August mit der Kutsche in die Heide, auch das wird sicher „tierisch schön“.

Die "Kräuterfee" zu Besuch

Hätten Sie gewusst woher Frau Holle ihren Namen hat und welcher Strauch eigentlich eine Apotheke ist, der noch dazu von allein in Ihren Garten kommt und die unansehnlichste Ecke verschönt? Nein? Dank der „Kräuterfee" Doris Fölster aus Hamburg wissen die Bewohner/innen des Senioren-Zentrums „Reppenstedt“ nun Bescheid. Die Kräuterfee zelebrierte uns einen kurzweiligen Nachmittag lang Alles rund um die Kräuterkunde. Linde und Minze, Honigklee und Johanniskraut, Brennnessel und Sauerampfer, Rosenblüten und Holunder, dies waren nur einige der duftenden Kräuter, die beschnuppert und befühlt und auch probiert werden konnten. Einiges wurde von den Bewohnern erraten, anderes war nicht bekannt. Auf jeden Fall war der Vortrag aber interessant.
Frau Fölster erzählte von den Wirkungen der Kräuter und hatte passende Lieder und Gedichte parat, die teils aus dem Mittelalter stammen. Mit schöner Singstimme vorgetragen stimmten die Bewohnerinnen mit ein, wenn die Lieder bekannt waren. „Am Brunnen vor dem Tore“ kannten dann auch alle Anwesenden.
Manche Erinnerung wurde geweckt: Lindenblütentee gegen Fieber und Minze bei Bauchweh. „Das haben wir als Kinder immer gesammelt“ oder „Meine Mutter hat Brennnesseln gesucht und Tee daraus gekocht“, hieß es immer wieder. Die meiste Aufmerksamkeit widmete Frau Fölster dem Holunder. Dieser wird auch als "Apotheke im Garten" bezeichnet und ist Namensgeber für Frau Holle. Das Lied vom „Hollerbusch“ ist vielen bekannt. Auch hier ist der Holunder gemeint, der das Haus sogar gegen Blitzschlag schützen soll. Blüten und Beeren sind als Saft, Gelee, Sirup oder Likör lecker und gesund- man kennt den Saft auch als Fliederbeersaft, er hilft in der Erkältungszeit.
Dass aber die Rinde in der Not als starkes Abführmittel taugt, war allen Teilnehmern neu. Schließlich wurde noch der natürlich selbst gemachte Holunderblütensirup probiert, nach Wunsch mit Sekt oder Selters- lecker! So ging ein alle Sinne ansprechender und sehr interessanter Nachmittag im Senioren-Zentrum mit kräftigem Applaus für die freundliche Kräuterfee zu Ende.

Spielfest im Garten

Seit nunmehr fast einem Jahr kommen Kinder des Ev. Kindergartens regelmäßig zu uns. Aufregend und ganz neu für die Einen, anrührend und fröhlich für die Anderen. Beide Seiten profitieren vom Besuch und so ist es schon eine feste Einrichtung geworden, an der alle Gruppen abwechselnd teilnehmen.
Das Wetter war gut, wenn auch erst noch etwas frisch und so besprachen wir vom Betreuungsteam des Senioren-Zentrums mit der verantwortlichen Erzieherin der Ganztagsgruppe, Frau Meyer und ihren Mitarbeitern diesmal ein Spielfest im Garten zu feiern.
Auch Eltern und Großeltern hatten wir mit eingeladen, doch einmal zu schauen, wie die Kleinen mit der ungewohnten Umgebung zurechtkamen. Tatsächlich konnten einige Angehörige die Zeit erübrigen und durften „zur Strafe“ tatkräftig mithelfen: Ganz herzlichen Dank dafür! Es war nämlich gar nicht so einfach, die quirligen Kinder alle immer im Auge zu haben. Schüchtern waren sie höchstens die ersten 5 Minuten, dann eroberten sie zur Freude der Heimbewohner laut und fröhlich den Innenhof und den Garten.
Dosenwerfen, Boccia, Bowling, Wurfwand oder Riesenmikado- es war für jeden etwas dabei und Senioren und Junioren hatten viel Freude aneinander. Wenn einer etwas noch nicht konnte- so eine Bowlingkugel ist für sehr kleine Hände doch schwer- oder nicht mehr- Riesenmikado geht aus einem Rollstuhl schlecht- so gab es immer jemanden, der half und schließlich sind wir ja nicht bei Olympia. Der Spaß stand im Vordergrund, so halfen alle mit, das Schwungtuch zu bewegen. Aber nicht nur das Hochwerfen und Umherkullernlassen der Bälle war toll, sondern wer sich traute, sich unter das Tuch zu setzen, dem standen die Haare zu Berge: was für ein Gefühl! Aber etwas Überwindung kostete es auch...
Zum Abschluss gab es noch ein Eis, das die Kinder sich redlich „ertobt“ hatten. Vorher aber sangen sie für unsere Praktikantin Svenja noch ein schönes Geburtstagslied und überraschten sie damit.
Schön war´s, besonders auch mit den Eltern und Großeltern, die herzlich eingeladen sind, das nächste Mal wieder mitzukommen, wenn es im Senioren-Zentrum heißt: Der Kindergarten kommt!

Hoch auf dem gelben Wagen…

Am 20. August machen wir eine Kutschfahrt in die Döhler Heide. Kommen Sie mit und erleben Sie die Heideblüte in der Geschwindigkeit von starken 2 PS. Kaffee und Kuchen mitten in der Heide!
Wann : Mittwoch, den 20.August
Uhrzeit : Abfahrt am Standort mit dem Bus um 13:45 Uhr
Rückkehr : Etwa 17:00 Uhr
Kostenbeitrag: € 6,50
Anmeldungen bitte am Empfang
Wir freuen uns auf Sie!

Einladung zum Vortrag: "Lebensqualität gewinnen"

Lebensqualität in jedem Alter gewinnen durch verschiedene naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeiten von Rücken- und Gelenkserkrankungen. Zu diesem öffentlichen Vortrag möchten wir Sie gern einladen.
Datum: Donnerstag, 18. September 2014
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: In der Cafeteria des Senioren-Zentrums

Referentin: Simone Marquardt, Heilpraktikerin
Um eine Anmeldung telefonisch oder per Mail wird gebeten.

Sommerfest 2014

Am Samstag, den 26. Juli 2014 war es wieder soweit, allen Unkenrufen zum Trotz haben wir bei bestem Sommerwetter unser jährliches Sommerfest gefeiert. Auf Grund der großen Anzahl von Anmeldungen seitens der Angehörigen, haben wir unsere Feier kurzerhand vor dem Haus verlegt. Es gab jede Menge Unterhaltung so traten die Mädchen der Gruppe Rope Skipping auf und zeigten uns, was man mit einem Springseil so alles anfangen kann. Die Mitarbeiter von der sozialen Betreuung führten einen Sketch auf und für die musikalische Unterhaltung sorgten die Artlenburger Shanty Piraten. Die Küche hat wieder für jede Menge Leckereien gesorgt und auch die Cocktailbar erfreute sich großer Beliebtheit. So wurde es alles in Allem ein schöner Nachmittag an den wir noch lange erinnern werden…

Impressionen Sommerfest 2014

FIFA Fußball-Weltmeisterschaft

Es ist natürlich klar: Auch unser Senioren-Zentrum fiebert dem Spiel im Viertelfinale Deutschland : Frankreich entgegen. Dazu laden wir alle Bewohner unseres Hauses am Freitag 4. Juli 2014 ab 17 Uhr zum Grillen ein. Um 18 Uhr startet dann die Fußball-Live-Übertragung in der Cafeteria.

Angehörigenschulung zum Thema Demenz

Eine Seminarreihe mit praktischen Tipps und Erfahrungsaustausch für Angehörige von demenzkranken Menschen. Diese Seminarreihe will Informationen über die Erkrankung und ihre Krankheitsstadien, den Umgang mit dem/der Erkrankten, die rechtlichen und finanziellen Fragen (insbesondere Betreuungsrecht und Pflegeversicherung) sowie über die Entlastungsmöglichkeiten / Betreuungsarbeit weitergeben.
Neben der Wissensvermittlung spielen eigene Erfahrungen, Erlebnisse und Fragen eine wichtige Rolle. Das Seminarangebot ist für alle Teilnehmer/innen kostenlos und wird in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft Lüneburg e.V. und der Barmer Ersatzkasse Lüneburg angeboten.

Seminarplan/Termine:
07.05.2014 von 19.00-20.30 Allgemeine Einführung und Kennenlernen
14.05.2014 von 19.00-20.30 Film: Vergiss mein nicht
21.05.2014 von 19.00-20.30 Demenz und Therapie I
28.05.2014 von 19.00-20.30 Demenz und Therapie II
04.06.2014 von 19.00-20.30 Pflegeversicherung
11.06.2014 von 19.00-20.30 Betreuungsrecht
18.06.2014 von 19.00-20.30 Entlastungsangebote/ Betreuungsgruppen

Ansprechpartner und Anmeldung:
Senioren-Zentrum „Reppenstedt", Herr Bösselmann, Tel. 04131-26300
Alzheimer Gesellschaft Lüneburg e.V., Frau Steckelberg, Tel. 04131-766656

Osterausflug in den Kurpark

"Dieses schöne Wetter müssen wir einfach für einen Ausflug nutzen", dachten sich die Senioren und Betreuungsfachkräfte des Seniorenzentrums Reppenstedt. Herrliches Osterwetter lud dieses Jahr dazu ein, das Aufwachen der Natur zu erleben. Der Wunsch nach einem Besuch im Kurpark, mit dem viele Bewohner Erinnerungen bis in ihre Kindheit verbinden, wurde gerne erfüllt. Und so fuhr der hauseigene Kleinbus am Ostersamstag vor und eine fröhliche Runde stieg ein. Der Park zeigte sich in voller Pracht. Besonders die japanischen Zierkirschen waren eine Augenweide, denn sie sind über und über mit rosa Blüten bedeckt. Aber es blühten auch schon Tulpen und Vergissmeinnicht, die Vögel sangen- es war sehr idyllisch. An den Spielgeräten probierten einige Bewohnerinnen mutig aus, wie diese wohl funktionieren mochten, denn sie sehen ja zuerst recht ungewohnt aus. Aber es klappte ganz gut. Auch die Schaukeln fanden Zuspruch: Zitat “ So etwas verlernt man doch nicht...“

Beim Pavillon spielten ein paar Herren Boule. Sie erzählten gerne davon und eine Bewohnerin probierte prompt aus, ob sie es noch so gut konnte wie früher. Fast! An der Saline wurde eine Pause eingelegt und die „zufällig gefundenen“ Ostereier probiert, bevor wir uns in Ruhe auf den Rückweg machten. Es war ein schöner Ausflug der zu vielen Gesprächen "über früher und heute" anregte und an dem sich alle zusätzlich über die hübschen Blumen und Bäume freuen konnten.

Rosenmontag 2014

Um es gleich vorweg zu sagen: Es stimmt überhaupt nicht! Kein Wort von wahr! Wir Nordlichter finden Fasching überflüssig , langweilig und Schlimmeres? Ach was! Wenn die Musik stimmt – dankeschön, Herr Uecker! - , die Laune nicht besser sein könnte und in der Küche die Sektkorken schon nachmittags knallen, dann ist im Seniorenzentrum der Rosenmontag ein wahrer Feiertag. Bunte Gestalten, nicht leicht zu erkennen, erzählen Witze und verschönern jeden, der sich traut, mit Schminke , Perücke oder bunten Hütchen. So mancher Senior erhält unversehens Applaus für die wiedererstandene Haarpracht und auch wenn es nur ein aufgemaltes Herzchen auf der Wange ist : man fühlt sich doch ganz anders. Die Lieder laden zum Mitsingen oder auch -schunkeln ein, immer wieder gibt es etwas zu Lachen und natürlich dürfen typische Leckereien wie Berliner nicht fehlen. Den Abschluß bildet eine Polonaise, schön bunt; ob auf Rädern oder eigenen Füßen, das ist schließlich völlig egal, Hauptsache,es macht Freude. Fasching bei uns im Seniorenheim– aber sicher! Helau!

Besuch der 50er- Jahre Ausstellung Salzmuseum

Besuch der 50er- Jahre –Ausstellung des Lüneburger Salzmuseums. Auf in`s Museum hieß es am 28 Februar für etliche Seniorinnen des Reppenstedter Seniorenzentrums. Der hauseigene Kleinbus musste zweimal fahren, um alle Interessierten zu der Sonderausstellung „Die 50er Jahre“ , die zur Zeit im Salzmuseum Lüneburg gezeigt wird, bringen zu können. Einige Wochen zuvor hatten bereits Mitarbeiterinnen des Museums hier im Haus interessante Stücke dieser Ausstellung gezeigt und erläutert und so war der Wunsch aufgekommen, direkt hinzufahren. Frau Kahrs nahm uns in Empfang und führte engagiert , kenntnisreich und sehr lebendig durch das kleine Haus auf dem Museumsgelände, in dem die Ausstellung untergebracht ist. Vieles gab es wiederzuentdecken, denn die Räume sind eingerichtet wie „damals“: sogar der Fernseher läuft mit Originalsendungen. „Kenne ich alles!“ war denn auch wohl der am meisten fallende Satz, aber auch:“Guck´mal da!“ und „Weißt du noch?“ Es war sehr schön und berührend. Da einige Senioren direkte familiäre Bezüge zu der ehemaligen Lüneburger Saline haben, ermöglichte Frau Kahrs ganz spontan auch noch einen Kurzbesuch im Salzmuseum selber. Hier erfuhren selbst die alten Lüneburger noch Einiges , z.B. über die harten Arbeitsbedingen auf der Saline oder die Größe des Salzstockes unter der Stadt. Das alles konnten wir aus Zeitgründen nur kurz ansprechen, aber wir kommen gerne wieder! Ein sehr interessanter und anregender Vormittag verflog nur so und schon stand unser Bus wieder bereit. Der Museumsbesuch war noch lange Gesprächsthema hier im Haus. Vielen Dank an die freundlichen und hilfsbereiten Museumsmitarbeiter!

„So schön war die Zeit!?" Eine Zeitreise...

Die 50-er Jahre stehen für Wirtschaftswunder und Petticoat, aber ebenso noch für Waschbrett und Kernseife, für Nachthemden aus der neuen Faser Nyltex und für Schildkrötenpuppen, die Mama sagen konnten. Auf eine spannende und auch anrührende Zeitreise nahmen Mitarbeiterinnen des Lüneburger Salzmuseums die Bewohnerinnen und auch ein paar Bewohner des Seniorenzentrums mit. Wie lange ist es her, dass sie echte Kernseife, aufgelöst in etwas Wasser in den originalen Emailleschüsselch gerochen und angefasst haben? Und dieser Wäschestampfer, der richtig schön quietschte und den jeder einmal ordentlich auf den Boden aufstampfte: was bedeutete es doch für harte Arbeit, einen Tag in der Woche zu waschen, zu wringen, zu bleichen und zu mangeln! Es war nicht nur eine „schöne Zeit“, aber eben auch. Die luftigen Nachthemden und Babydolls aus Nylon oder anderen Kunstfasern wurden unter Gelächter vorgehalten: „Früher passte das!“ Und die Unterwäsche erst, mit Strumpfhaltern und Korsett, sorgte ebenfalls für Heiterkeit.

Mit viel Einfühlungsvermögen bezogen die Vortragenden die Bewohner ein, fragten und ließen sich erzählen, wie es damals war. „Wo haben Sie hier in Lüneburg draußen gespielt- und was für Spiele kannten Sie?“ Auch untereinander kam es zu lebhaften Erörterungen:“Wir haben aber immer - Ach was, bei uns war das so und so!“ Besonders angesprochen aber fühlten sich viele von den Puppen, die sie sofort erkannten. „So eine Schildkröt- Puppe hatte ich auch!“ „Sind die niedlich!“ „Mein Bruder hat meiner Puppe das Gesicht angemalt!“ und viele wussten auch noch den Namen ihrer Puppe zu nennen. Ein schöner Nachmittag flog nur so dahin, und einstimmig wurde beschlossen die Ausstellung am Salzmuseum zu besuchen und außerdem den Nachmittag zu wiederholen. Vielen Dank an die engagierten Mitarbeiterinnen des Salzmuseums und auf bald!

Weihnachtsbasar! Spende für den Hospizdienst

Unser erster Weihnachtsbasar war ein schöner Erfolg. Etwas aufgeregt waren schon alle: Würden genug Besucher den Weg zu uns finden? Hatten wir genügend Kuchen gebacken? Wie stellen wir die Tische der Aussteller hin und verkaufen wir überhaupt etwas von den mit den Bewohnern gebastelten und vorbereiteten schönen Artikeln? Kurz gesagt: Ja zu allem! Schon vor der Zeit kamen die ersten Besucher, um die sich schönsten Sachen zu sichern, denn da fast alles Handarbeit war, galt natürlich; was weg ist… . Und es gab vieles zu schauen: Basteleien aus Papier, Ton, und Holz, zarte Engelchen und robuste Weihnachtsmänner; Handgestricktes und selbstgemachte Seife; Marmelade und eine Rezeptesammlung; Aquarelle , Windlichter und noch vieles mehr. Dazu Kaffee und Kuchen vom Buffet, Bratwurst und Glühwein- für jeden war gesorgt. Kein Wunder , dass sowohl Bewohner als auch Besucher das Haus füllten, das mit Feuerkörben vor der Tür und weihnachtlich geschmückt sehr einladend wirkte. Am Ende des Tages konnte Direktor Karl- Heinz Bösselmann dann den Damen des ambulanten Hospizdienstes, die währenddessen über ihre Arbeit informiert hatten, Spenden aus dem Kuchenverkauf und den Erlös der von den Bewohnern und Mitarbeitern gebastelten Sachen überreichen: € 378 waren der stolze Ertrag, der mit großem Dank entgegengenommen wurde. Fazit: Ordentlich viel Arbeit, aber auch viel Freude und ein schöner Erfolg für einen guten Zweck. Das wird nicht der letzte Basar bleiben, soviel ist sicher.

Hier ist immer etwas los!

Weihnachtsbasar, spielen und basteln in Reppenstedt. Im Reppenstedter Seniorenzentrum am Eschenweg wird mal mit Grundschulkindern gebastelt und gespielt, mal wird kurzerhand der 1 Weihnachtsbasar auf die Beine gestellt. Mit den Kindern kam der nette Kontakt über die Lehrerein Frau Rieder zustande, auch schon öfter mal zum Singen vor Ort war und sich einen intensiveren Nachmittag gut vorstellen konnte. Gesagt, getan: Mensch-ärgere-dich-nicht kennen Alt und Jung. Auch wenn die Variante mit Figuren vom "Bob der Baumeister"etwas ungewohnt war, setzen und rauswerfen können die Spieler auch Kipplaster oder Betonmischer. Gebastelt wurde auch: Duftorangen, die herrlich nach Weihnachten dufteten und die man sich in das Zimmer stellen kann -oder wie ein Mädchen bemerkte- in das Bad, damit es da besser riecht… . Als Überraschung hatten die Kinder noch eine Rose für jeden Bewohner mitgebracht und damit eine große Freude bereitet. Aber auch der Nachmittag wurde schön und die Seniorinnen waren ganz entzückt von „...den lieben Kindern, die schon so pfiffig seien..“.
Wir möchten uns herzlich für den Besuch bedanken.

Der nächste Termin mit vielen Besuchern wird dann der 7. Dezember sein, denn dann wird im Haus der 1. Weihnachtsbasar stattfinden. Ab 15 Uhr gibt es schöne weihnachtliche Ideen , handgemacht von Ausstellern aus der Umgebung und von den Senioren selbst. Marmelade und selbstgemalte Bilder, Badeperlen und Kochrezepte werden Sie vorfinden. Lassen Sie sich überraschen! Zum günstigen Preis gibt es Kaffee und Kuchen sowie Wurst vom Grill. Die Einnahmen möchten wir spenden im Anschluss.

Kommen Sie, schauen Sie, Sie sind herzlich eingeladen!

„Begleitung im Andersland“

(c) WÖRHEIDE Konzepte

Kostenlose Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz. Diese Kursreihe wurde speziell zur Unterstützung pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz entwickelt und wird finanziert von der BARMER-GEK-Pflegekasse. Die Kursreihe hat die Zielsetzung, dass die Teilnehmer (unabhängig Ihrer Kassenzugehörigkeit) durch Informationen und praktische Tipps im Umgang und im Austausch mit anderen Betroffenen, besser mit ihrer Situation zurechtkommen. Das Kursprogramm beinhaltet Themen, die für das Verständnis von Demenz wesentlich sind. Die Kursreihe beinhaltet unter anderem Themen wie Informationen zum Verlauf der Demenz, Tipps im Umgang, Regelungen der Pflegeversicherung und Entlastungsmöglichkeiten.
Informationstermin bei uns im Senioren-Zentrum
Dienstag, 29.10.2013 um 19.30 Uhr
Wir bitten um eine kurze telefonische Anmeldung: Tel.: 04131 / 26 30-0

Graphik (rechts) mit freundlicher Genehmigung von WÖRHEIDE Konzepte

Oktoberfest 2013

Das diesjährige Oktoberfest am 3. Oktober bei uns in Reppenstedt war eine lustige und auch spannende Angelegenheit, denn wir hatten einen kleinen Wettbewerb gestartet. Schon eine Woche vor der Feier wurde ein schöner , großer Kürbis im Foyer ausgestellt, mit der Aufforderung, doch bitte sein Gewicht zu schätzen und einen Stimmzettel abzugeben – es gäbe auch etwas zu gewinnen. Viele Bewohner, aber auch der eine oder andere Angehörige und Mitarbeiter fühlten sich angesprochen und rätselten eifrig : aber nur 3 konnten gewinnen… Am Festtag wurde schon morgens war unsere Cafeteria „echt bayrisch“ geschmückt, es gab Deftiges zu Mittag und am Nachmittag spielte Hr.v. Köhler dann Trink- und Mitsinglieder auf der Gitarre. Mit seiner lockeren und fröhlichen Art bezieht er die Bewohner stets mit ein, erzählt auch immer wieder etwas Lustiges und sorgte schnell für ausgelassene Stimmung. Schließlich wurde das Kürbisrätsel gelüftet und sorgte für so manches:“Das hätte ich nicht gedacht!“ Die Schätzungen lagen zwischen 2,5 und 50 kg- gewogen hat er 11,5 kg. Die glücklichen Gewinner bekamen hübsch verpackte Präsente mit „ganz echten“ Urkunden überreicht- alle drei hatten 11 kg geschätzt, sodaß wir drei Hauptgewinne verteilen konnten. Der Tag ging dann mit weiteren bayrischen Spezialitäten zu Ende, allen schmeckte es sehr gut, denn die Küche hatte sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben. Ein schöner Tag!

Live- Musik im Senioren-Zentrum

Einen beschwingten Nachmittag erlebten unsere Bewohner. Der Musiker Frederik von Köhler kam, nahm die Gitarre zur Hand und los ging es mit bekannten Liedern von den 30er Jahren bis heute. Vieles konnte mitgesungen, geklatscht oder auch geschunkelt werden und die Freude stand auch denjenigen ins Gesicht geschrieben, die nur zuhören mochten. Zwischendurch kam Herr von Köhler mit seinen Zuhörern ins Gespräch und Fragen nach den Interpreten wusste stets jemand zu beantworten. Ob Marika Rökk oder Zarah Leander: ein Stichwort genügte schon und es hieß: „Die hat doch das und das gesungen... und "Ich weiß noch, damals….“.

Natürlich hätte es die Lieder auch auf CD gegeben, aber mit Musik ist es wie mit Obst: frisch schmeckt es ganz anders als aus der Dose. Die Zeit verflog nur so. Herr von Köhler hat versprochen, dass er bald -nämlich zum Oktoberfest hier im Hause- wiederkommt. Wir freuen uns !

Sommerfest im Senioren-Zentrum Reppenstedt

Sommerfest im Senioren-Zentrum Reppenstedt: Feucht und fröhlich. Nach diesem langen und trockenen Sommer sollte auch das jährliche Sommerfest unter freiem Himmel gefeiert werden. Petrus würde sicher ein Einsehen haben. So dachten und hofften Bewohner wie Mitarbeiter und deckten im Garten die Tische hübsch ein. Mit Blumengestecke und bunte Servietten, Sonnenschirme mit Lampions, Fähnchen auf dem Rasen hätte das Fest beginnen können. Stattdessen durchnässte ein ordentlicher Wolkenbruch und blitzschnell war alles durchnässt. Aber den Kopf hängen zu lassen, kam nicht in Frage. Die Mitarbeiter/Innen zeigten, was in ihnen steckt, und da der Regen bald wieder aufhörte, wurde alles neu hergerichtet, und zwar blitzschnell.

Die Bewohner ließen sich die Stimmung sowieso nicht verderben: Da haben wir schon Schlimmeres mitgemacht, oder: Wir sind doch nicht aus Zucker hieß es, und einige brachten Regenschirme mit, falls es wieder anfangen sollte. Auch die Musiker, gegen die erwartete Sonne (!) durch ein Zelt geschützt, sorgten für Fröhlichkeit. Die Shanty- Piraten aus Artlenburg waren zum wiederholten Male dabei und bekamen auch gleich Musikwünsche zu hören, die gerne erfüllt wurden.

Auch zahlreiche Angehörige kamen zum Fest und alle ließen sich die Leckereien, die die Köche vorbereitet hatten, gut schmecken. Ob Kuchen, Canapées oder Gutes vom Grill, ob Bier oder Cocktails, die an einer kleinen Bar frisch gemixt wurden- für Jeden war etwas dabei.

Zwischendurch sorgte ein improvisiertes Theaterstück, in dem ein Wildschwein, ein Knecht und eine Tanne tragende Rollen spielten, für Erheiterung.

Das Fest im Seniorenzentrum zeichnete sich durch viele nette Begegnungen und Gespräche, fröhliche Musik und ebenso fröhliche Menschen aus- zum Abendessen kam dann sogar noch die Sonne richtig heraus und so konnte der Tag richtig schön und gemütlich ausklingen.

Andrea Holtz

Frühlingsfest 2013

Auch wenn der Frühling dieses Jahr etwas seltsame Kapriolen schlägt: wir haben uns einen schönen, warmen, trockenen Tag ausgesucht, nämlich den 17. Mai, und unser Frühlingsfest gefeiert. Gleichzeitig war es auch der Tag des 3jährigen Bestehens des Hauses am Eschenweg und den wollten wir mit Bewohnern und Angehörigen festlich begehen. Ein Tag, der mit einer schönen Rose für jede und jeden beginnt, freundlich überreicht von Direktor K.-H. Bösselmann und Pflegedienstleiterin P. Hentrich ,fängt schon mal gut an- wer freute sich nicht darüber? Im Eingangsbereich strahlte den Besuchern eine große Papiersonne entgegen, auf deren Strahlen viele Menschen geschrieben hatten, warum sie sich hier im Haus so wohlfühlen- das reichte vom „Gesunden Essen“ über „Alle sind freundlich“ bis hin zu “Mir gefällt alles!“ Nachmittags wurde zu Kaffee und Kuchen in den fröhlich- bunt geschmückten Innenhof gebeten, dazu gab es Live-Musik von Klaus Stehr und Partnerin, deren plattdeutsche und irische Lieder sehr gut gefielen. Ein Tänzchen wollte allerdings niemand wagen, denn die Sonne meinte es inzwischen sehr gut mit uns und die kühlen Getränke waren eine Wohltat. Zahlreiche Angehörige hatten den Weg zum Seniorenzentrum gefunden und freuten sich an den vorbereiteten Programmpunkten, wie z.B. den Ehrungen der ältesten Bewohnerinnen- immerhin 100, 99 und 98 Jahre alt-, Singen zu Gitarrenbegleitung oder einem Quiz zum Schmunzeln, in dem sich Fragen wie : Wieviel Liter Kaffee werden hier im Haus täglich getrunken? fanden. Ganz professionell zog die kleine Enkelin einer Bewohnerin 3 Gewinner, die sich jetzt über nette Geschenke freuen können. Schon war es Zeit, den großen Grill anzuwerfen: auch Singen, Erzählen und Lachen machen hungrig. So klang unser Fest allmählich aus, aber eine Überraschung hatten wir doch noch: ein Glücksrad, an dem verschiedene Leckereien als „ Betthupferl“ gewonnen werden konnten und an dem jeder gern noch einmal anhielt. Es war eine schöne Feier, und eine Bewohnerin formulierte es ganz treffend, als sie meinte: „Wenn morgen das Wetter wieder so gut ist, dann machen wir das alles nochmal, es war sehr schön!“ Übrigens, was den Kaffeekonsum angeht: es sind so etwa 35 Liter am Tag.

Seniorenmalgruppe stellt Kunstwerke aus

Einmal in der Woche trifft sich eine kleine Gruppe im Senioren-Zentrum Reppenstedt am Eschenweg um ihr gemeinsames Hobby, das Malen, zu pflegen. Frau Hasse, die die Gruppe ehrenamtlich betreut, hat das Seniorenheim durch den Einzug ihrer Mutter kennengelernt. Durch ihre Gespräche mit den Senioren wurde bald das gemeinsame Interesse an der Malerei entdeckt und durch ihre Anregung Zeit und Raum für die gemeinsamen Treffen gefunden. Die Aquarellmalerei ist die bevorzugte Technik der Gruppe. Mit leuchtenden Farben greifen die Malerinnen gerne jahreszeitliche Themen auf und schenken dem Betrachter stimmungsvolle Eindrücke der Schönheit der Natur. Die Werke der kreativen Damen sind regelmäßig im Foyer des Senioren-Zentrums zu bewundern. Die erste Ausstellung außerhalb des Hauses im Rathaus Reppenstedt gab uns nun einen schönen Anlass, gemeinsam eine kleine Vernissage zu veranstalten und die Freude u. den Stolz über die gelungenen Werke feierlich zu teilen. „Das ist eine schöne Begabung, wenn man so toll malen kann!“, da waren sich viele der Besucher einig. Wir danken dem Kunstforum Gellersen für dieses Erlebnis.

Unser Valentinstag

Mit liebevoll gestalteten Herzen auf denen verschiedene Lebensweisheiten, Gedichte oder humorvolle Anekdoten zu lesen waren, wurden die Seniorinnen und Senioren in diesem Jahr eingeladen, gemeinsam mit uns den Valentinstag zu feiern. Unser Gast Herr Köhler sorgte an diesem Tag für die musikalische Unterhaltung. Evergreens wie „Wenn bei Capri...“ oder „Souvenir, Souvenir“ gingen ins Blut und in die Beine, so dass manch einer es sich nicht nehmen ließ, das Tanzbein zu schwingen. So beschwingt verging der Nachmittag wie im Fluge und viele strahlende Gesichter zeugten davon, dass die Botschaft dieses Tages angekommen ist.

„Lichterfahrt – weihnachtliches Lüneburg“

Ab Ende November erstrahlte die Innenstadt der historischen Salz- und Hansestadt Lüneburg im vorweihnachtlichen Glanz. Das Ordnungsamt Lüneburg gestattete dem Seniorenzentrum Reppenstedt an den Donnerstagen in der Adventszeit die Lüneburger Innenstadt, die als Fußgängerzone ausgewiesen ist, zu befahren. So war es möglich auch den Bewohnern, die nicht mehr in der Lage sind sich zu Fuß über den Weihnachtsmarkt zu begeben, einen Eindruck vom vorweihnachtlichen Lüneburg zu ermöglichen. Die Lichterfahrten starteten jeweils um 16.30 Uhr in Reppenstedt und endeten dort wieder um ca.17.45 Uhr. Sie berücksichtigten alle weihnachtlich geschmückten Orte im Zentrum Lüneburgs und legten besonderes Augenmerk auf die Weihnachtsmärkte. An besonders relevanten Orten wurden kurze Halts eingelegt. Die Tour ging in Lüneburg über die Rote Straße zum Platz Am Sande. Vor der IHK wurde der erste Stop an den dort aufgestellten Weihnachtshütten eingelegt. Von hier eröffnete sich ein schöner Blick auf den weihnachtlich geschmückten Platz „Am Sande“ und auf die Johanniskirche. Über den Platz Am Sande ging es zum nächsten Stopp an der Johanniskirche. Hier war ein kleiner Weihnachtsmarkt mit besonderem Flair aufgebaut. Der mit großen Weihnachtskugeln und Sternen in den Bäumen geschmückte Markt, vor der Kirche fand, besonderen Anklang bei den Teilnehmern der Fahrt. Durch die Ilmenaustraße fuhren wir zum nächsten Stop am Wasserturm, dessen Spitze mit dem größten Adventskranz Europas geschmückt ist. Den Aufbau dieses Kranzes hatten die meisten Teilnehmer im Fernsehen gesehen und waren entsprechend interessiert. Über einen kurzen Halt an einem kleinen geschmückten Platz „Am Berge“ ging es über die Rosenstraße zum nächsten Halt am Rathausmarkt, vor dem Landgericht, mit Blick auf den großen Weihnachtsmarkt und das Rathaus. Von hier führte die Fahrt zum Hafen, mit altem Kaufhaus, Kran und Stadttor und einem Halt am Kran, dem Wahrzeichen Lüneburgs, einem weiteren Stopp am Hotel Bergström, bekannt aus der aktuellen Fernsehserie „Rote Rosen“ und am Stintmarkt, Lüneburgs berühmtes Kneipenviertel am Hafen. Einige der Teilnehmer haben früher in Lüneburg gelebt, und so gab es die eine oder andere Zusatzinformation. Zuletzt ging es noch einmal zu einem längeren Halt am Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt. Auf dem Balkon des Rathauses konnte man einem Chor zuhören, der Weihnachtslieder zu Gehör brachte. Die Teilnehmer sangen das eine oder andere Weihnachtslied mit. In aufgeräumter Stimmung ging es zurück nach Reppenstedt. Es nahmen 32 Bewohner an den vorweihnachtlichen „Lichterfahrten“ teil. Einige der Bewohner waren auch schon im letzten Jahr dabei und wiesen in bester Stimmung darauf hin, dass sie auch fürs nächsten Jahr schon mal einen Platz im Bus reservieren möchten. Noch lange waren und sind die Fahrten Gesprächsstoff: „Ach war das schön, diese Lichter, dieser Glanz, die schönen Buden und der weihnachtliche Duft. Und wie haben sie wieder schön gesungen auf dem Rathausmarkt“. Besonderer Dank gilt der Stadt Lüneburg, für die erneute und wiederum unkomplizierte Ausstellung der Durchfahrtsgenehmigung.

Die große Weihnachtsbäckerei

An insgesamt drei Tagen in der Adventszeit wurden von den Bewohnern des Seniorenzentrums Reppenstedt wieder leckere Weihnachtskekse gebacken. Mehr als 30 Bewohner beteiligten sich aktiv an der „Weihnachtsbäckerei“. Es zog ein Duft nach frisch Gebackenen, nach Zimt und anderen Weihnachtsgewürzen durchs ganze Haus, das Einem das Wasser im Munde zusammenlaufen konnte und aber auch jeder im Haus bemerken musste, das nun die Vorweihnachtszeit angebrochen ist. Da wurde so manches Weihnachtslied angestimmt und manche Erinnerung an ferne Kindheitstage kam auf, während wieder Teig geknetet, ausgerollt, ausgestochen, „heimlich“ genascht und in den Ofen geschoben wurde. Mancher gute Tipp und mancher kluge Rat wurden ausgetauscht. Zum Ende waren wir wie im letzten Jahr wieder überrascht welche Menge an leckeren Keksen wir zustande gebracht hatten. Und wie im letzten Jahr, waren die Leckereien schneller vernascht als so mancher gucken konnte.

Einfach MÄRCHENHAFT

Ab dem 12. November 2012 gibt es immer montags ab 15:30 Uhr eine Märchenstunde in gemütlicher Atmosphäre mit Kerzenschein. Klaus ließt nicht nur Märchen aus aller Welt sondern erzählt auch interessantes zu den jeweiligen Ländern oder Kontinenten aus denen die Märchen stammen. Den Anfang machte dieses Jahr eine Märchenstunde mit russischen Geschichten, Märchen und Fabeln. Die Auswahl stellte die Besonderheiten der russischen Volksmärchen vor und „Väterchen Frost“, „Schneeflöckchen“, „Das kluge Töchterlein“ und andere typisch russische Märchen schlugen die Zuhörer in ihren Bann. Einige russische Geschichten aus dem Volk, wie „Die Rübe“ oder „Der Kloß“, sorgten zwischendurch für Aufheiterung und verführten zum Mitmachen. An den nun folgenden Montagen wird es Märchenstunden zu den Themen, „Irische Märchen“, „Afrikanische Märchen“, „Indische Märchen“, „Orientalische Märchen“ und zu vielen weiteren Themen geben. Natürlich gehen wir davon aus, dass auch in Zukunft wieder Elfen, Gnome, Riesen und andere merkwürdige Gestalten dafür sorgen werden, dass eine Märchenstunde so ungefähr 2 Stunden dauern wird.

Kreativgruppe gestaltet den „lebenden“ Baum

Auch im Herbst haben wir uns wieder an ein jahreszeitliches Projekt gemacht. Zuerst einmal ging es sehr gesund los; Bunte Blätter sammeln an der frischen Luft war angesagt. Es folgte eine Phase der Geduld. Die Blätter wurden zum Teil gepresst und getrocknet. Selbst wenn wir daneben stehen geblieben wären, es wäre wohl nicht schneller gegangen. Nach einer Woche kamen dann auch die Ungeduldigen zum Zuge, denn jetzt wurden noch einmal Blätter gesammelt und sofort verarbeitet. Auf einen mit Leinwand bespannten Rahmen wurden die Blätter in Form eines Baumes aufgeklebt. Für die Krone des Baumes kamen die „frischen“ Herbstblätter zum Einsatz. Mit viel Freude wurde ausgewählt und aufgeklebt. Nach der Fertigstellung wurde es in der Cafeteria aufgehängt. Hier zeigt es uns nun den Fortgang des Herbstes an. Die Blätter der Krone welken und verfärben sich, fallen schließlich langsam ab. Bis zum Winter wird unser Herbstbaum vielleicht schon völlig kahl sein. Man könnte meinen... unser Baum lebt?!

Diavortrag: Vom Grand Canyon nach Canada

„Vom Grand Canyon nach Canada“ ging eine der vielen Reisen die Herr Passmann und seine Frau getätigt haben und die er gemeinsam mit unseren Bewohnern per Diavortrag Revue passieren ließ. Es ist mittlerweile der dritte Vortrag, den Herr Passmann in unserem Haus vorgestellt hat. Die Senioren waren einmal mehr sehr angetan von den faszinierenden Eindrücken, die sie, durch die eindrucksvollen Fotografien und durch das bemerkenswert detaillierte Hintergrundwissen des Herrn Passmann, gewinnen durften. Die Vorträge werden "ehrenamtlich" durchgeführt und die Referendare freuen sich über die positive Resonanz der Teilnehmer. Da Herrn Passmann mit seinen 85 Jahren auch schon zu dem älteren Semester zählt, ist es umso schöner zu erleben, wie frohgemut er auch im Ruhestand noch neue Herausforderungen sucht. Einige seiner Reiseerlebnisse hat er sogar in Buchform veröffentlicht. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Kutschfahrt durch die Lüneburger Heide

Auch in diesem Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen einen Ausflug in die violette Heideblütenpracht des Naturparks Lüneburger Heide zu machen. Unser Ausflugslokal in Doehle ist eine Empfehlung unserer Bewohnerin Frau Schäfer, die selbst einige Jahre dort gewohnt hat. Nachdem wir uns gemütlich im Cafe „Auetal“ mit Kaffee und leckerem Kuchen für den Nachmittag gestärkt hatten, hieß es „Einsteigen bitte“, denn die Kutsche für unsere Heidefahrt stand bereit. Die Kutscherin, eine gute Bekannte von Frau Schäfer, zeigte uns besonders hübsch blühende Heideflächen und erklärte uns zudem einige interessante Zusammenhänge der Landschaftspflege. Der Ursprung der Heide liegt in der Zeit als Lüneburg durch den Abbau von Salz zu ansehnlichem Wohlstand gelangt war. Die Stadt rodete große Waldflächen ab, um Brennholz, das zur Gewinnung des Salzes benötigt wurde, vorzuhalten. Heute sind es z. B. die Schafe, die einer neuen Bewaldung dieser Landstriche entgegenwirken und somit diese einzigartige Landschaft erhalten

Sommerfest 2012

Am ersten September feierte das Seniorenzentrum Reppenstedt das diesjährige Sommerfest. Eingeladen waren die Bewohner des Hauses, Angehörige, Angestellte und alle Interessierten. Nach kurzer Begrüßungsrede des Direktors Herrn Bösselmann wurde das Fest von Herrn Kerling eröffnet. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Artlenburger-Shanty-Piraten mit bekannten Gassenhauern wie „Auf der Reeperbahn Nachts um …“ oder „Junge komm bald …“. Da wurde bei Kaffee und Kuchen mitgesungen, geschunkelt und getanzt. Bevor es dann ans Gegrillte, an Bier und Cocktails ging, gab es noch eine spontane Theateraufführung. Die Schauspieler wussten noch Minuten vor ihrem Auftritt von nichts. Die schnell zusammengestellte Gruppe der Mimen bestand aus Bewohnern des Hauses, Mitarbeitern und Gästen. Sie spielten so hervorragend, dass sich die Zuschauer vor Begeisterung und vor Lachen bogen. Das ganze Theater hatte natürlich einen „hohen Anspruch". Man gab immerhin Romeo und Julia, ganz frei nach William Shakespeare. Dieses Fest forderte die „Lachmuskeln“ und wird in guter Erinnerung bleiben. Und eines ist ganz sicher, das nächste Fest im Seniorenzentrum „Reppenstedt“ wird nicht lange auf sich warten lassen.

"ROT macht TOT"...ein Thriller von Ulrich Gärtner

Bis auf den letzten Stuhl besetzt war am 18. Juni 2012 die mit Spannung erwartete Autorenlesung mit Ulrich Gärtner. Der 1944 in Oppeln (Oberschlesien) geboren. Schriftsteller war nach seiner Lehre und Tätigkeit als Buchdruckergehilfer bis zu seiner Pensionierung bei der Polizei Niedersachsen tätig, zum Schluss als Sachbearbeiter und Leiter des Fachkommissariats für Kapitalverbrechen und als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes PI Lüneburg. Ulrich Gärtner nimmt verschiedene kriminalistische Beraterfunktionen u. a. für das Fernsehen wahr. Mit angenehmer Stimme entführte Gärtner seine Zuhörer in die fünfziger Jahre, in den Landkreis Lüchow Dannenberg und von dort mit Hilfe von „Schleppern“ in die „Ostzone“. Was zunächst so betulich wie eine deutsche Familiensage der fünfziger Jahre beginnt, weitet sich in der Folge zu einem Thriller beider deutscher Staaten aus, in dessen Zentrum sich zwei Männer bekämpfen, die einst Jugendfreunde waren. Der eine, ein BRD-Kommissar bei der Inspektion Lüneburg, der damals als Zehnjähriger seinem Kamerad bei einer Missbrauchssituation das Leben rettete, der andere, ein inzwischen linientreuer Spitzenagent der DDR, der für hochrangige Sonderaufträge zuständig ist. So entfaltet sich nicht nur ein Kampf der Systeme, sondern auch der zweier hartgesottener Männer. Dabei kommt auch der Liebhaber des regional angesiedelten Städtekrimis auf seine Kosten, Insbesondere Lüneburg ist der mit viel Lokalkolorit versehende Handlungsort und die Landschaften beiderseits der Elbe. Die Zuhörer erkannten den einen oder anderen Handlungsort und konnten sich zum Teil gut in die damalige Zeit versetzen.Und trotzdem waren die Meinungen nach der Lesung geteilt. Die männlichen Zuhörer fanden die historischen, die technischen und kriminalistischen Details interessant. Anderen fanden wiederum gerade diese Schilderungen zu langatmig. Unser ausdrücklicher Dank gilt Herrn Ulrich Gärtner für diesen unterhaltsamen Nachmittag.

Schmetterlinge basteln

Kreativer Nachmittag! Einige Seiten weißes und farbiges Kopierpapier, Scheren, Wachsmalstifte, Klebstoff und etwas bunten Draht, mehr brauchte es nicht an Material, um einige hübsche Sommer-Vorboten auferstehen zu lassen. Geschickte Finger und künstlerischer Umgang mit Farbe, gute Laune und beherztes Hantieren mit der Schere, führten zu Ergebnissen, die uns selbst positiv überraschten. Die gelungenen zartfarbenen Schmetterlinge besiedeln inzwischen einen Zweig im Eingangsbereich unseres Hauses und erfreuen hier Besucher, Kollegen und Bewohner gleichermaßen. Alle hatten an diesem gelungenen Tag viel Freude und Spaß! Ein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dieses Sommerfest unterstützt und ermöglicht haben.

Adventsbasar in Reppenstedt

Oh nein, werden Sie jetzt denken: Adventsbasar? Bloß nicht! Gerade war doch noch Sommer. Hilft nichts, wir müssen und möchten planen und Sie vielleicht auch. Auch dieses Jahr werden wir am 9. Dezember einen kleinen Adventsbasar in unserem Senioren-Zentrum ausrichten. Mehr Info in unserem Flyer... [370 KB]

Gemischter Chor bereitet Weihnachtsstimmung vor

Weihnachten ist ja für uns alle mit vielen Erinnerungen und starken Gefühlen verbunden- die Geschenke, die heute so oft einen viel zu großen Stellenwert einnehmen, sind in Wirklichkeit Nebensache. Das gilt natürlich umso stärker, je älter ein Mensch wird. Ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit, von etwas Besonderem, das in der Luft liegt, von Erwartung- das ist es, was diese Zeit für uns so besonders macht. Ganz besonders gehören auch Lieder dazu, und wenn diese von einem richtigen Chor dargeboten werden, so ist das ein sehr berührendes Erlebnis. Der "Gemischte Chor Reppenstedt" unter der Leitung von Burkhard Edler kommt jedes Jahr um diese Zeit in das Seniorenzentrum am Eschenweg, um den Bewohnern eine Freude zu bereiten; es ist der Höhepunkt der weihnachtlichen Aktivitäten, die allen eine schöne Zeit ermöglichen. Ob bekannte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“, „Macht hoch die Tür“ oder „Süßer die Glocken“ oder aber eine Eigenkomposition nach der Melodie „Rudolf, the red- nosed Reindeer“ umgedichtet zu „Erwin, der dicke Schneemann“- vielseitig war dieses Konzert und für alle etwas dabei. Von Monika Grade fachkundig geführt, boten mehr als 30 Sängerinnen und Sänger den Bewohnern ein stimmungsvolles Konzert und ernteten dafür den verdienten Applaus. Jetzt kann Weihnachten kommen. Vielen Dank, das machen wir nächstes Jahr wieder, ganz bestimmt!

Gemeinsam macht vieles mehr Freude

Unsere Mitarbeiter halten täglich ein wechselndes Angebot zur Freizeitgestaltung für Sie bereit. Ganz egal, ob Ihnen der Sinn nach Basteln und Malen steht oder Sie an Ausflügen mit dem hauseigenen Bus teilnehmen wollen. Regelmäßige Gottesdienste und Veranstaltungen zu Anlässen wie Fasching, Ostern und zur Advents- und Weihnachtszeit runden das Angebot ab. Untenstehend finden Sie die aktuellen Aktivitätenpläne des Standortes und eine Vorausschau auf die nächsten Termine:

Pläne der Aktivitäten

Lyrischer Gesprächskreis

An dieser Gesprächsrunde können alle teilnehmen, die sich für Lyrik im weiteren Sinne interessieren. Und was ist Lyrik? Die Unterscheidung der Trias Lyrik–Epik–Dramatik geht bereits auf die Antike zurück. „Die alten Griechen“ trugen ihre Dichtungen oft rhythmisch vor und ließen sich von einer Leier (Lyra) begleiten. Der Begriff ‚Lyrik‘ in der Form lyrische Poesie wird aber erst seit dem 18. Jahrhundert als Gattungsbezeichnung verwendet. Der Begriff ist heute – anders als in der antiken Literatur – relativ unbestimmt und wird seit dem 19. Jahrhundert oft für das Wort Poesie oder Dichtung verwendet. Und genau darum geht es! Alle Lyrik hatte und hat den einzigen Zweck: „Freude zu bereiten, all denen die sich damit befassen und sei es nur im stillen Hören“. Es sollen in lockerer Runde Gedichte und Geschichten, Sprüche und Balladen, Fabeln und Parabeln, vorgestellt und diskutiert werden. Von Anfang an bestand ein großes Interesse an dem Lyrischen Gesprächskreis. Es fühlen sich auch Bewohner angesprochen die sonst nicht an Veranstaltungen teilnehmen mögen. Die Teilnehmerzahl bewegte sich bei der ersten Veranstaltung so um 16 – 18 Personen. Das ist in der Folge so geblieben. In der ersten Veranstaltung ging es um lustige Gedichten aus der Zeit des 18. bis zum 20. Jahrhundert. Z.B.: Mathias Claudius 1746-1815 / Heinrich Heine 1797-1856 / Wilhelm Busch 1832-1908 / Erich Mühsam und Joachim Ringelnatz und Heinz Erhardt und.... In weiteren Veranstaltungen z B. um: Werke und Wirken des Wilhelm Busch, Leben und Werk des deutschen Humoristen Heinz Erhardt, die kulturelle Bedeutung von Fabeln. Vom alten Ägypten über Äsop, die Reformation mit Martin Luther als Autor moralisierender Fabeln bis hin zu Jean de La Fontaine und Goethe, Das turbulente Leben des Joachim Ringelnatz (Bötticher) und seine Werke. Seine Wiederentdeckung nach Berufsverbot und Bücherverbrennung im 3.Reich.
Ort: Montags, Raum 232, 15:30 -ca. 17.00 Uhr

Demenz-Selbsthilfegruppe für Angehörige

Die Betreuung von Menschen mit Demenz ist für betroffene Angehörige häufig eine emotionale Herausforderung. Ab Mitte Oktober bieten wir im Senioren-Zentrum „Reppenstedt“ in Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Lüneburg e.V. eine Selbsthilfegruppe für betroffene Angehörige an. Wir laden Sie herzlich ein, in einer Runde von anderen betroffenen Angehörigen in einen Austausch zu kommen und dadurch Entlastung und Hilfen zu erfahren. Weitere Termine finden auch bei der Alzheimer Gesellschaft Lüneburg vor Ort statt.

Termin: Jeden 3. Mitwoch im Monat
Ansprechpartner und Anmeldung: Tel. 04131 / 26300
Veranstaltungsort: Senioren-Zentrum „Reppenstedt“, Eschenweg 1, 21391 Reppenstedt

Unser Küchenteam versorgt Sie täglich mit bis zu sechs schmackhaften, frisch zubereiteten und ausgewogenen Mahlzeiten. Bei Bedarf gibt es für Sie eine individuelle Diätkost. Sie entscheiden, ob Sie Ihr Essen in geselliger Runde oder lieber in Ruhe in Ihren vier Wänden einnehmen möchten. Und selbstverständlich steht Ihnen unser Getränkeservice rund um die Uhr zur Verfügung.

Herzlichst
Ihr Küchenchef Roger Merkel

Wochenübersicht Region Nord

Hier finden Sie eine Liste der Zusatzstoffe [57 KB] und möglichen Allergene in den Speisen
Das KerVita Küchen- und Serviceteam wünscht Ihnen einen guten Appetit!